Der Billigstromanbieter aus Bayern musste bereits Anfang Januar wegen Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Amtsgericht antreten. Die Komplexität und die außergewöhnliche Zahl von etwa 314.000 Gläubigern machten die Erstellung des Insolvenzgutachtens schwierig. Jetzt ist das Hauptverfahren jedoch eröffnet und die Gläubiger können ihre Forderungen anmelden. Allerdings macht der Insolvenzverwalter wenig Hoffnung auf hohe Quoten.
Im Insolvenzregister ist bisher noch keine Bekanntmachung des Photovoltaik-Herstellers aus Thalheim verzeichnet. Das Unternehmen bestätigte pv magazine jedoch, dass es Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen muss.
Noch im August wird der Photovoltaik-Hersteller wohl Insolvenz anmelden, wie es in einem Zeitungsartikel heißt. Die Geschäftsführung soll dies der Belegschaft per Mail mitgeteilt haben. Eine offizielle Bestätigung für die bevorstehende Zahlungsunfähigkeit von Solibro gab es zunächst nicht. Hanergy erklärte in einem Statement, dass die Solibro GmbH seit Dezember 2015 keine Tochter des chinesischen Photovoltaik-Unternehmens mehr ist.
Der schwedische Batteriehersteller Alelion hatte Caterva im April 2018 aus der Insolvenz für gut 1,3 Millionen Euro gekauft. Nun ließ er seine deutsche Tochter pleitegehen und lässt viele ratlose Caterva-Kunden ratlos zurück und auf teilweise wertlosen Produkten sitzen. Fenecon könnte zumindest ein Teil der Speicher wieder nutzbar machen.
Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat den Antrag des Start-ups angenommen. Der Betrieb von Mobisol, das vornehmlich an Photovoltaik-Lösungen in Afrika arbeitet, soll uneingeschränkt fortgesetzt werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen, das in Zaanstad in der Provinz Nordholland eine 100-Megawatt-Modulfabrik besitzt, strebt einen Neustart unter kontrollierter Verwaltung an. Als Hauptgründe für das Insolvenzverfahren werden Verzögerungen bei der Lieferung von Produktionsanlagen und ein Defizit im Working Capital genannt. Ein kontrollierter Neustart wird derzeit geprüft.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller von Rückseitenfolien wird liquidiert. Ein Sanierungsplan wurde zurückgezogen und ein Konkursverfahren eingeleitet.
Der australische Spezialist für Perowskite-Solarzellen konnte die Refinanzierung seines Geschäfts nicht sicherstellen. Daher war es gezwungen, die Insolvenz zu beantragen. Das Photovoltaik-Unternehmen gibt der Regierung die Schuld und verweist auf Änderungen bei der Forschungsförderung sowie der politischen Rahmenbedingungen, die Erneuerbaren-Investitionen unattraktiv machen.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller für Rückseitenfolien hofft auf einen Sanierungsplan, der den Fortbestand ermöglicht. Erst vor gut zwei Jahren rettete ein Management Buy-out das Unternehmen vor dem Aus.
Die TS Group GmbH übernimmt den gesamten Geschäftsbetrieb des insolventen Photovoltaik-Herstellers. Alle 130 Mitarbeiter werden weiter beschäftigt. Die Produktion der Cadmiumtellurid-Dünnschichtmodule am Standort Bitterfeld-Wolfen soll fortgesetzt werden.