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Insolvenz

Runder Tisch richtet nach Solarworld-Insolvenz Appell an Bund und EU

Die Wirtschaftsminister aus Thüringen und Sachsen trafen sich mit dem für Industriepolitik zuständigen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Vertretern von Solarworld sowie der Industrie in Berlin. Sie richteten ein Appell an die Bundesregierung und die EU-Kommission für den Erhalt der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa. Bis Ende Juli ist die Produktion in den deutschen Solarworld-Werken gesichert.

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Recom übernimmt insolventen Modulhersteller Sillia

Der französische Photovoltaik-Hersteller hat im März Insolvenz beantragt. Das zuständige Insolvenzgericht in Lyon hat zwei Übernahmeangebote erhalten und Recom nun den Vorzug gegeben.

SAG Solar schließt Geschäftszweig „Rooftop“

Nach einem Medienbericht ist die Zukunft der Sparte Anlagenbetreuung bei dem Freiburger Photovoltaik-Unternehmen noch offen. Der chinesische Mutterkonzern Shunfeng will offenbar keine weiteren Investitionen zuschießen.

Gesucht: Ein Investor für die gesamte Solarworld-Gruppe

Die weltweite Suche nach einem Investor für die gesamte Solarworld-Gruppe hat begonnen. Das teilte der insolvente Photovoltaik-Konzern am Donnerstag mit.

Solarglas-Hersteller Ducatt geht Konkurs

Aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens von Solarworld musste nun auch das belgische Unternehmen aufgeben. Ducatts Umsatz hing zu etwa 50 Prozent von Solarworld ab, wie lokale Medien berichten.

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US-Tochter von Solarworld produziert weiter

Das Insolvenzverfahren des Photovoltaik-Herstellers in Deutschland bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die US-Tochter. Solarworld wird die Produktionsvolumen an die Nachfrage anpassen und schließt Entlassungen nicht aus, wird aber weiterhin Solarzellen und Module in den USA produzieren.

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Reaktionen deutscher Modulhersteller auf Solarworld-Insolvenz

Der Geschäftsführer von Heckert Solar spricht von einer „absoluten Schande für Deutschland und Europa“. Der Chef von Aleo Solar merkt an, dass der deutsche Photovoltaik-Markt nun aufgerüttelt ist und es klargestellt werden sollte, dass weiterhin Qualitätsmodule in Deutschland gefertigt werden. Bei CS Wismar sieht man die „Kampfpreise“ von Solarworld seit Jahresbeginn als ein Grund für die Insolvenz.

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Solarworld-Chef: Chinesische Überproduktion und Dumping haben uns das Wasser abgegraben

In einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärt Asbeck, was nach seiner Meinung den größten deutschen Photovoltaik-Hersteller in die Zahlungsunfähigkeit getrieben hat. Er sieht die Gründe vor allem in den Überkapazitäten und Staatskrediten der chinesischen Konkurrenten, mit denen Solarworld auf Dauer nicht mithalten konnte.

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Solarworld Americas arbeitet in vollem Umfang weiter

Solarworlds US-Tochter Solarworld Americas Inc. arbeitet wie gewohnt weiter und behält den vollen Betrieb bei. Das teilt das Photovoltaik-Unternehmen angesichts der Insolvenzen der Muttergesellschaft und der deutschen Töchter mit.

Vorläufigen Insolvenzverwalter für Solarworld AG und deutsche Tochtergesellschaften bestellt

Der Düsseldorfer Anwalt Horst Piepenburg ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter für Solarworld bestellt worden. Das bestätigte am Freitagmorgen eine Sprecherin des zuständigen Amtsgerichts Bonn pv magazine. Zudem gab Solarworld bekannt, dass auch weitere Tochtergesellschaften in Deutschland einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt haben. Der Geschäftsbetrieb soll aufrechterhalten werden.