Wenn auch die Ursachen des aktuellen Einbruches der Netzfrequenz am 8. Januar 2021 nach wie vor nicht vollkommen geklärt sind, konnte ich im ersten Teil dieses Artikels einige hoffentlich interessante Details zu diesem Vorfall zusammenfassen. Dabei war es mir besonders wichtig, die Rolle von Großspeichersystemen bei solchen Ereignissen näher zu beleuchten, die im zunehmenden Maße […]
Das Marktstammdatenregister ist nun zwei Jahre online. Bereits rund 175.000 Speichersysteme wurden seither registriert und die Zahlen steigen stetig. Das ISEA der RWTH Aachen liefert von nun an regelmäßige Quartalsauswertungen der Daten für die Öffentlichkeit. Jan Figgener berichtet stellvertretend für das Speichermonitoring-Team.
Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich haben die Daten ausgewertet. Sie zeigen, dass die Nachfrage nach Photovoltaik-Speichern 2019 weiter gewachsen ist und die positive Marktentwicklung auch 2020 anhält.
Unterirdische Gasspeicher könnten künftig als große Batterien für erneuerbaren Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen genutzt werden. Die Speichertechnologie für das gemeinsame Forschungsprojekt mit RWE liefert CMBlu Energy.
Der Batteriespeicher in Trostberg dient dabei als Reallabor und steht im Zuge der „Intraday-Challenge“ auch externen Unternehmen offen. So hat Verbund Energy4Business dort seine Optimierungsplattform für einen passenden Marktzugang zum Intraday-Handel eingebunden.
Das Projekt verbindet eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 750 Kilowatt und einen Batteriespeicher mit zwei Megawatt Leistung. Bis zum Sommer soll das Projekt im Gewerbegebiet „Ost“ fertiggestellt sein.
In mehreren Etappen will der Energieversorger einzelne Aggregate anfahren und die Anlage für Betrieb optimieren. Im Mai soll dann der Probebetrieb des Großspeichers mit 53 Megawattstunden Kapazität starten. Ab Juli plant LEAG den Dauerbetrieb.
Die Münchner Berufsfeuerwehr hat ein Projekt ins Leben gerufen, das helfen soll, Brandrisiken bei Speichern für Primärregelleistung richtig zu analysieren und vorzubeugen. In diesem Zuge werden auch Maßnahmen für die Brandschutzbekämpfung definiert.
Die Aussichten für große Speichersysteme sind global weiterhin rosig. Es wird eine rasant wachsende Nachfrage in den kommenden Jahren erwartet und auch unsere Marktübersicht, in der mittlerweile 58 Anbieter vertreten sind, spiegelt dies wider.
Auch 2019 erhöhten sich nach Angaben des Verbands der Umsatz, Absatz und die Mitarbeiterzahlen der deutschen Speicherunternehmen erhöht. Bis Ende vergangenen Jahres waren bereits 182.000 Photovoltaik-Heimspeichern in privaten Haushalten installiert. Auch die Zahl der Gewerbe- und Industriespeicher steigt stetig, wogegen derzeit kaum neue Netzspeicher aufgrund der sinkenden Erlöse für Regelenergie geplant werden.