Das auf künstliche Intelligenz gestützte Verfahren soll die Wolkenbildung besser prognostizieren. Die Fehler bei der kurzfristigen Einstrahlungsprognose lassen sich den Freiburger Forschern zufolge damit um elf Prozent verringern.
Retrospektive 2025: Mehr als 70.000 Solarmodule haben die Forscher im Kalibrierlabor „CalLab PV Modules“ seit 2012 vermessen. In den ersten Jahren lagen die Messergebnisse meist über den Angaben der Modulhersteller, doch seit 2017 erkennen die Forscher einen gegenläufigen Trend, der bislang in Abweichungen von durchschnittlich 1,3 Prozent im Jahr 2023 gipfelte.
Ein neuer Vergleich von fünf Wallboxen zeigt deutliche Abweichungen bei Reaktionszeit, Phasenumschaltung und Stand-by-Verbrauch. Die besten Modelle erreichen über 94 Prozent der maximal möglichen Einsparungen, die schwächsten bleiben deutlich zurück.
Angesichts hoher Stromkosten lohnt es sich für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, den erzeugten Solarstrom direkt zu verbrauchen oder in Batteriespeichern zwischenzuspeichern. Das Fraunhofer ISE hat eine neue Methode entwickelt, um die Höhe des Photovoltaik-Eigenverbrauchs einschätzen zu können.
Das Unternehmen fertigt bei Leipzig flexible Photovoltaik-Module für Nutz- und Freizeitfahrzeuge. OPES hat für seine Produkte nach eigenen Angaben bereits mehr als 15 Kunden und Partner aus aller Welt gewonnen.
Das Fraunhofer ISE sieht ein Potenzial für 37,6 Gigawatt für Photovoltaik-Anlagen, die auf Flächen im Umkreis von zwei Kilometern um ein Bahn-Unterwerk in Deutschland installiert werden können. Wechselrichter für die direkte Einspeisung in das Bahnnetz sind der Schlüssel, um regulatorische und marktliche Nachteile ausgleichen.
Das Fraunhofer ISE hat gestern Hans-Martin Henning in den Ruhestand verabschiedet, der die Einrichtung fast neun Jahre geleitet hat. Dazu richtete das Institut ein Symposium zur Energiewende aus. Neben Henning selbst sprachen Wissenschaftler anderer Häuser und Vertreter aus Politik und Wirtschaft. In einem Wunsch waren sie sich einig: Dass die Energiewende in Deutschland langfristig gedacht und umgesetzt werden müsse.
Eine Analyse von Solarpower Europe und dem Fraunhofer ISE zeigt, dass die rasche Umsetzung politischer Maßnahmen die Kostenschere zwischen europäischen und chinesischen Modulen schließen kann. Zugleich ließe sich damit das EU-Ziel einer Photovoltaik-Fertigungskapazität von 30 Gigawatt bis 2030 erreichen.
Ein internationales Forscherteam rund um das Fraunhofer ISE fand heraus, dass die Passivierung die gesamte Perowskit-Schicht beeinflusst. Damit verbunden ist dann auch eine weitere Steigerung des Wirkungsgrads.
Das Fraunhofer ISE hat gemeinsam mit den deutschen Übertragungsnetzbetreibern ein Prüf- und Bewertungsverfahren für netzbildende Wechselrichter entwickelt und im Projekt „GFM Benchmark“ erprobt. Die Ergebnisse fließen in die deutsche und europäische Normung ein.