Eon zufolge hat das günstige Wetter in Deutschland für einen neuen August-Höchstwert bei der Einspeisung von Strom unter anderem aus Photovoltaik und Windkraft gesorgt. Energy Charts meldet sogar eine Nettostromerzeugung von fast 20 Terawattstunden.
Der Großspeicher in Dúzs wird im Rahmen des EU-Projekts Ielectrix gebaut und soll vor Ort die Netzintegration von Solarstrom verbessern. In Mecklenburg-Vorpommern und an einem zweiten Standort in Ungarn betreibt der Energieversorger bereits solche Systeme.
Im nordrhein-westfälischen Arnsberg soll das Energiesystem der Zukunft entstehen. Kern der neu gestarteten Klimaschutz-Modellregion Sauerland ist eine elf Kilometer lange Erdgasleitung, die auf den Betrieb von Wasserstoff umgestellt und damit als Energiespeicher dienen soll, um Industrie, Mittelstand und den Mobilitätsbereich mit dem Stoff der Zukunft versorgen zu können. Allerdings wird es sich dabei zunächst um „türkisen“ Wasserstoff handeln. Die Projektpartnern schließen die Erzeugung von grünem Wasserstoff für die Zukunft nicht aus, machen sie aber von Fördergeldern abhängig.
Eine repräsentative Umfrage von Eon zeigt, dass die Elektroauto-Quote unter Anlagenbetreibern doppelt so hoch ist wie unter allen Hauseigentümern. Stromkosten zu sparen ist der wichtigste Grund, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.
Die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen trugen mit 6,6 Terawattstunden 17 Prozent zur Nettostromerzeugung in dem Monat bei. Lediglich bei Windkraftanlagen war die Erzeugung noch höher.
Nach Berechnungen von Eon lag die Solarstrom-Erzeugung am vergangenen Freitag in der Mittagszeit bei 33,6 Gigawattstunden. Energy Charts vom Fraunhofer ISE verzeichnete eine maximale Photovoltaik-Leistung von 37,7 Gigawatt, wobei Eigenverbrauch nicht berücksichtigt wird.
Mehrere Ökostromrekorde haben die vergangenen vier Monate in Deutschland gebracht, hat Eon berechnet. Der Energiekonzern meldet für November einen neuen Spitzenwert bei Solarstrom und für Januar eine neue Bestmarke bei der Windenergie.
Die Nichtigkeitsklage richtet sich gegen den Zuschlag der Wertschöpfungsstufen Vertrieb, Netz und innovatives Geschäft an Eon. Kläger sind zehn Stadtwerke und Energieversorger, unter anderem Naturstrom und Mainova.
Der Energiekonzern hat 49 Prozent der Anteil an Eco2Solar erworben. Das britische Unternehmen bietet Photovoltaik-Lösungen für Bauherren von Immobilien und Privathäusern.
Über ein 450-Megahertz-Funknetz sollen unter anderem Photovoltaik-Anlagen und andere Einspeiser sowie Verbrauchsanlagen gesteuert werden. Ein großes Versorger-Konsortium bewirbt sich nun um die Frequenzen.