Der österreichische Photovoltaik-Hersteller kann seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. 120 Gläubiger und 94 Mitarbeiter sind von dem Insolvenzverfahren betroffen. Es sollen bereits Gespräche mit potenziellen Investoren laufen, doch die Fortführungsprognose ist derzeit noch ungewiss.
Die Peak Power Holding ist neue 100-prozentige Gesellschafterin des österreichischen Photovoltaik-Herstellers. Mit dem frischen Kapital sollen die Produktionskapazitäten weiter ausgebaut werden.
Interessenten gibt es bereits, die sich über Schuldscheindarlehen an dem österreichischen Photovoltaik-Hersteller beteiligen würden. Energetica will das zusätzliche Kapital vor allem für die Materialbeschaffung nutzen, um die Produktion in Liebenfels weiter hochzufahren.
Im Frühjahr übernahm IRMA Power den insolventen Photovoltaik-Hersteller Energetica in Österreich. Mittlerweile läuft die Produktion auf Hochtouren und die neue Geschäftsführung sieht gute Chancen für die Solarmodule, gerade wenn es um Nischenanwendungen geht. Sie hat für das nächste Jahr viele Pläne, wie Martin und Bernhard Kurschel im Gespräch mit pv magazine erklärten.
Die Investmentgruppe IRMA Power will in Liebenfels groß investieren. Zunächst soll eine weitere Produktionslinie aufgebaut werden, mittelfristig dann die eigene Stromversorgung über Brennstoffzellen und Photovoltaik erfolgen. Langfristig will der Investor auch das Thema Wasserstoff angehen.
Gläubiger und Insolvenzverwalter von Energetica haben dem Wiener Unternehmen jetzt grünes Licht gegeben. Irma Power will die Produktion im österreichischen Liebenfels mittelfristig ausbauen.
Die Irma Power GmbH hat die Geschäftsanteile an dem Photovoltaik-Hersteller erworben. Die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter war nach Angaben des Insolvenzverwalters nicht notwendig und er spricht daher von einer „feindliche Übernahme“. Das Wiener Unternehmen strebt nun auch die Übernahme des operativen Geschäfts an.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller kann seine Verbindlichkeiten von knapp 25 Millionen Euro nicht mehr bedienen. Im Zuge eines Insolvenzverfahrens soll Energetica nun saniert werden. Ziel ist die Fortführung des Unternehmens.
Der österreichische Photovoltaik-Hersteller räumte einen Liquiditätsengpass ein. Auch die Oktoberlöhne der Mitarbeiter können offenbar nicht gezahlt werden. pv magazine erfuhr, dass Energetica nicht nur mit den Finanzen, sondern auch mit der Qualität zu kämpfen hat. Diese sollen nach Angaben der Unternehmensführung mittlerweile aber behoben sein. (aktualisiert)
Mit dem Eliminieren der Zellzwischenräume lassen sich höhere Moduleffizienzen erreichen. Der österreichische Photovoltaik-Hersteller will die Module mit der neuen Technologie ab dem vierten Quartal 2021 in den Handel bringen.