Bis 2030 strebt der süddeutsche Energiekonzern die Halbierung seiner CO2-Emissionen an. Dazu sollen auch Fuel-Switch-Optionen geprüft werden. EnBW hat ein umfassendes Maßnahmepaket zur ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nachhaltigkeit verabschiedet.
Das Hypernetz von EnBW ermöglicht es, dass Elektroautobesitzer auch unterwegs den Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage vom eigenen Dach tanken können – zumindest virtuell. An mehr als 100.000 Ladepunkten in sechs europäischen Ländern soll das Konzept seit September funktionieren.
Das operative Ergebnis steigt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 24 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Das ist vor allem auf die guten Geschäfte mit den erneuerbaren Energien zurückzuführen, meldet EnBW.
Der süddeutsche Energieversorger konnte sein Geschäft mit erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Die frühzeitige Reaktion auf die Corona-Krise zahlt sich aus – EnBW geht von einem weiteren Wachstum in diesem Jahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen aus.
18.000 von insgesamt 465.000 benötigten Solarmodulen des chinesischen Photovoltaik-Herstellers sind an der Baustelle in Brandenburg eingetroffen. EnBW hält an seinem Zeitplan fest, den Solarpark bis Ende des Jahres ans Netz zu bringen. Es ist das bislang größte förderfreie Photovoltaik-Projekt in Deutschland.
Die Anleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro fließt vollständig in die Refinanzierung des französischen Wind- und Solarunternehmens Valeco. EnBW will bis 2025 mehr als fünf Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investieren.
Mit dem weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft gewinnen die Verteilnetze zunehmend an Bedeutung für eine sichere Energieversorgung. Die EnBW-Tochter hat eine umfassende Digitalisierung ihres Netzbetriebs gestartet. SMA will die externen Netzzustandsdaten mithilfe der Photovoltaik-Wechselrichter bereitstellen und bearbeiten.
Die Allianz aus Energieunternehmen will Betreibern von Photovoltaik-Anlagen, die ab 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten, ein Angebot machen, ihren Solarstrom künftig direkt zu vermarkten. Dabei sollen Aufwand und Kosten der klassischen Direktvermarktung verschlankt werden, damit sich diese auch für kleine Photovoltaik-Anlagen lohnt.
Der Energieversorger meldet für das erste Quartal zwar weniger Umsatz aber ein deutlich besseres operatives Ergebnis. Dazu haben laut EnBW vor allem die erneuerbaren Energien beigetragen.
Der süddeutsche Energiekonzern will nun mit Blick auf 2025 noch stärker auf Wachstum umschalten. Zu anvisierten weiteren Ergebnissteigerung in diesem Jahr sollen vor allem die erneuerbaren Energien beitragen.