Quadt Energy aus dem Emsland will mit der Unterstützung des Beteiligungs-Start-ups sein Geschäft rund um Elektroinstallationen, Trafos, Photovoltaik, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur kräftig ausbauen. 1Komma5° will insgesamt bis zu 100 Millionen Euro in regionale Installationsbetriebe investieren, um so die Energiewende aktiv voranzubringen.
Der Münchener Elektroauto-Entwickler plant, bis zu 11,5 Millionen Stammaktien zu einem Preis zwischen 14 und 16 US-Dollar zu platzieren. Das erste Modell soll 2023 auf den Markt kommen.
Bis Ende 2023 stellt der Freistaat 20 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Der erste Förderaufruf ist mit 3 Millionen Euro ausgestattet und läuft bis Ende 2021.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur erwartet, dass dank des Programms insgesamt rund 900.000 neue private Ladepunkte gefördert werden konnten. Mehr als 175.000 seien bereits in Betrieb.
Der drastische Kostenanstieg von Metallen wie Lithiumcarbonat könnte sich auf den Absatz von Elektroautos auswirken. Zugleich befeuert er aber auch die Diversifizierung bei Batterietechnologien, so der Handels-Informationsdienst.
Der Batteriehersteller stattet mehr als 100 Bagger mit seinen Hochleistungsakkus aus. Sie ermöglichen es, mehr als vier Stunden unter Extrembelastung zu arbeiten.
Die 3,5-Kilowatt-Anlage kann fünf bis zehn Prozent des Energiebedarfs decken. Sie speist den Strom direkt in die Traktionsbatterie des Fahrzeugs ein.
An der Ladesäule können zwei Elektroautos zugleich mit bis zu 150 Kilowatt laden. Die Installation soll ohne Tiefbauarbeiten und Anpassen des Netzanschlusses möglich sein.
Private Käufer von Elektroautos werden im Rahmen des Projektes beraten, wie sie ihren Strombedarf klimafreundlich decken können. Öko-Institut und Ö-quadrat suchen dafür 200 Teilnehmer aus den Regionen Stuttgart und Freiburg.
Hersteller von öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos müssen dort ab Juli 2023 Lesegeräte für Kredit- und Debitkarten einbauen. Das bremst die Elektromobilität aus, meint der BDEW.