Unter den Aufträgen befinden sich unter anderem Serienprojekte für elektrische Antriebe von Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Mobilitätssparte von Bosch hat sich dem Chef zufolge besser als der weltweite Markt entwickelt, dabei verfolgt der Zulieferer einen technologieoffenen Ansatz, wie die jüngsten Schritte belegen.
Die Unternehmen wollen gemeinsam leistungsstarke Zellen für Boschs 48-Volt-Batterie spezifizieren, CATL soll die Zellen dann konzipieren, entwickeln und produzieren. Bosch sieht in der 48-Volt-Hybridisierung in Zukunft den Mindeststandard im Fahrzeugmarkt.
Intelligente Algorithmen aus der Cloud sollen kontinuierlich den Zustand der Batterie analysieren und Maßnahmen für eine längere Lebensdauer treffen. Erster Kunde ist laut Bosch der chinesische Mobilitätsdienstleister Didi.
Die beiden Unternehmen wollen Stacks auf Basis der Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle für Lkw und Pkw weiterentwickeln, die Serienproduktion soll Bosch übernehmen. Spätestens 2022 soll der Stack auf den Markt kommen.
Bosch Thermotechnik und Ads-Tec Energy wollen zusammen Lösungen und Services für die Sektorenkoppelung liefern. Große Wachstumspotenziale sehen die Unternehmen vor allem beim Management dezentraler Energiesysteme in Städten und Quartieren.
In einer Kooperation mit Rewe-Tochter Toom steigt Bosch in das Carsharing-Geschäft mit Elektrotransportern ein. An fünf Standorten können Kunden ab Dezember das Angebot testen.
Der Stuttgarter Konzern will in der Technologieentwicklung und Fertigung mit dem Brennstoffzellenhersteller aus Großbritannien zusammenarbeiten. Bosch hält hocheffiziente Brennstoffzellen für einen wichtigen Schritt nach vorn bei der Energiewende.
In einem Joint Venture haben die Konzerne das Projekt mit 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen realisiert. Der Speicher an einem EnBW-Kraftwerk in Heilbronn mit rund fünf Megawatt Leistung und fünf Megawattstunden Kapazität soll künftig Primärregelenergie bereitstellen.
Nach über vier Jahren haben die Stadtwerke zusammen mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ihr Projekt zur Steuerung, insbesondere von flexiblen Verbrauchsanlagen, abgeschlossen. Die zentrale Steuerung dezentraler Anlagen hat dabei die Versorgungszuverlässigkeit verbessert und das Stromnetz entlastet. Ein Problem war jedoch das Fehlen einheitlicher Schnittstellen.
Der Stuttgarter Konzern hat trotzdem das Ziel, die Marktführerschaft im ab 2020 entstehenden Massenmarkt für Elektromobilität zu erreichen. Nach Ansicht von Bosch ist der Zukauf von Batteriezellen dafür ausreichend und es braucht keine eigene Fertigung. Diese stuft Bosch als zu risikobehaftet ein, da sich allein die Anfangsinvestitionen auf rund 20 Milliarden Euro belaufen würden.