Flandern setzt auf die Integration innovativer Speicher in das Stromnetz. In Dilsen-Stokkem wurde jetzt ein 18-Megawatt-Speicher aus 140 Tesla-Batterien offiziell eingeweiht.
Seit kurzem erfasst und veröffentlicht die Behörde auch in Deutschland installierte Stromspeicher. Im März meldeten fast 2000 Betreiber ihre Systeme neu an. Der EEG-Referentenentwurf sieht eine Übergangsfrist bis 2019 vor, um Speicher die mit Photovoltaik-Anlagen betrieben werden, bei der Behörde zu melden.
Mit einem kostenfreien Programm können Mieterstrom-Anbieter künftig die Wirtschaftlichkeit und den ökologischen Nutzen ihrer Mieterstromkonzepte durchrechnen. Das Institut für Solarenergieforschung hat das Tool dazu entwickelt und will damit helfen, die trotz Förderung noch sehr zurückhaltende Investitionsbereitschaft zu überwinden.
Für den Batteriehersteller aus Süddeutschland ist das ein weiterer Markteintritt innerhalb Europas. In Frankreich steht der Speichermarkt noch ganz am Anfang. In zwei bis drei Jahren will Sonnen dort Umsätze im zweistelligen Millionenbereich erzielen.
Der Forschungsverbund „Solid“ will in einem dreijährigen Projekt das Produktionsverfahren für Festkörperbatterien günstig und massentauglich machen. Die Batteriezellen basieren dabei auf sogenannten Sol-Gel-Schichten, damit sollen Energiedichten von über 450 Wattstunden pro Kilogramm möglich sein.
Für rund 1,3 Millionen Euro hat der schwedische Batteriespezialist Alelion das deutsche Unternehmen übernommen. Die Schweden wollen die Carterva-Technik, mit der sich Heimspeicher zum virtuellen Großspeicher vernetzen lassen, für industrielle Großanwendungen einführen. Der bisherige Caterva-Chef scheidet indes aus dem Unternehmen aus.
Die beiden Energiedienstleister wollen künftig ihre Kräfte bündeln und gemeinsam einen umfassenden Service für das Energiemanagement von Unternehmen anbieten. Die Kölner Firma Athion steuert dabei vor allem seine IT- und Softwarelösungen bei.
Die jährliche Zubaurate ist damit im vergangenen Jahr um 53 Prozent im Vergleich zu 2016 gestiegen. IHS Markit zufolge gab es in Südkorea die meisten Installationen. Die globale Projektpipeline lag Ende März bei über zehn Gigawatt.
Für die SPD-Ministerin Svenja Schulze ist Greentech der Jobmotor für die Zukunft. Das weltweite Marktvolumen lag dem Atlas zufolge 2016 bereits bei 3200 Milliarden Euro und deutsche Firmen hatten einen Anteil von 16 Prozent daran.
Redox-Flow-Batterien bringen viel Potenzial für die Energiewende mit. Ihre Steuerung muss bisher jedoch noch je nach Anwendungsszenario aufwendig angepasst werden. Forscher des KIT entwickeln deswegen ein Batterie-Management-System, das automatisch die Pumpe und das Temperaturmanagement für den effizientesten Betrieb – egal für welche Anwendung – steuern soll.