Der große Batteriespeicher mit 103,5 Megawatt Leistung soll Mitte nächsten Jahres ans Netz gehen. Für fünf Jahre erhält der Schweizer Energiekonzern die Exklusivrechte zur Optimierung des Batteriespeichers für Netzstabilisierungsdienste und am Strommarkt.
Der Schweizer Energiekonzern gab kürzlich bekannt, gemeinsam mit Grande Dixence SA und der Gemeinde Hérémence ein bedeutendes alpines Photovoltaik-Projekt am Standort Combe de Prafleuri zu planen. Eine Testanlage wird in den nächsten Wochen installiert.
Standort der 18-Megawatt-Anlage mit bifazialen Modulen soll eine Fläche auf gut 2.000 Metern Höhe sein. Mehr als die Hälfte ihres Jahresertrags entfällt auf den Winter.
Die 20-Megawatt-Batterie wird am Markt für Systemdienstleistungen teilnehmen. Die Bewirtschaftung übernimmt der Schweizer Energieversorger Alpiq. Der Speicher soll im dritten Quartal 2020 in Betrieb gehen.
Die beiden Photovoltaik-Unternehmen haben einen langfristigen Stromvertrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk mit etwa 121 Megawatt Leistung geschlossen. Es ist bereits der zweite für einen Solarpark in Spanien.
Alpiq will mit einem 1,2-Megawatt-Stromspeicher im Versorgungsgebiet des Energieversorgers Lastspitzen reduzieren und Sekundärregelleistung für den Systemdienstleistungsmarkt erbringen. Dem Unternehmen zufolge ist das kombinierte Geschäftsmodell eine Schweizer Premiere.