Nach der erstmals vorgelegten Analyse von Solarpower Europe sind bislang nur sieben Prozent der privaten Photovoltaik-Anlagen mit einem Heimspeicher ergänzt. Die fünf größten Märkte – Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich und die Schweiz – in Europa haben einen Anteil von mehr als 90 Prozent der installierten Speicherkapazität.
Enerparc installierte oder entwickelt derzeit die Solarparks mit einer Gesamtleistung von 579 Megawatt im Auftrag der MKM Invest Group in Deutschland, Frankreich und Spanien. Insgesamt ist die Mezzanine-Fazilität durch 94 Photovoltaik-Projekte besichert.
Nach Angaben des Verbands ANIE Rinnovabili sind in den ersten sechs Monaten in Italien 259 Megawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert worden. Diese Zahlen enthalten jedoch nicht einen 103-Megawatt-Solarpark, der Ende Juni in der süditalienischen Region Apulien noch ans Netz ging.
Nach einem Zeitungsbericht denkt die französische Regierung über eine Neuverhandlung der historischen Einspeiseverträge nach. Bereits 2018 hatte der Rechnungshof des Landes die Anreize als zu großzügig eingestuft. Solarpower Europe und französische Branchenkenner warnen vor einem solchen Schritt.
Das Hypernetz von EnBW ermöglicht es, dass Elektroautobesitzer auch unterwegs den Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage vom eigenen Dach tanken können – zumindest virtuell. An mehr als 100.000 Ladepunkten in sechs europäischen Ländern soll das Konzept seit September funktionieren.
Der portugiesische Energieanbieter EDA hat Siemens und Fluence mit dem Bau des Energiespeichersystems beauftragt. Auf den Azoren gibt es neun isolierte autonome Energiesysteme mit hohem Potenzial für erneuerbare Energien.
Die portugiesische Regierung hat einige der vorläufigen Ergebnisse der nationalen Photovoltaik-Auktion bekannt gegeben, die am Dienstag abgeschlossen wurde. Schlüssel zu dem niedrigen Preis sind dem Energieprognosedienstes Aleasoft zufolge die in der Auktion vergebenen 15-Jahres-Verträge sowie die garantierten Rechte auf Land und auf Netzanschlüsse.
Die beiden förderfreien Solarparks „Talayuela“ und „La Cabrera“ sollen trotz eines zwischenzeitlichen Baustopps wegen der Corona-Pandemie termingerecht ans Netz gehen. Zudem bestätigt das Hamburger Unternehmen die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020.
Das erste Projekt des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens soll vor Jahresende ans Netz gehen, beim zweiten Projekt gibt es jedoch Corona-bedingte Verzögerungen. Das teilte Edisun Power bei der Vorlage der Halbjahreszahlen mit.
An der Produktionsanlage von Northvolt sind auch Volkswagen und BMW beteiligt. Sie soll, voll ausgebaut, Lithium-Ionen-Zellen mit einer Kapazität von 40 Gigawattstunden pro Jahr liefern. Die Bundesgarantie beläuft sich auf 525 Millionen US-Dollar.