In der Fabrik mit einer Jahreskapazität von 1,2 Gigawatt werden 500 Arbeiter beschäftigt sein. First Solar will damit seine weltweite Produktionskapazität bis Ende 2020 auf 7,6 Gigawatt erhöhen.
Einen Monat nach der Insolvenz der Muttergesellschaft hat nun auch die Tochtergesellschaft in den USA, Schletter Inc., einen Insolvenzantrag gestellt.
Währungseffekte haben nach Angaben des Münchner Konzerns die Umsatzentwicklung zu Jahresbeginn spürbar gebremst. Wegen des Stillstands der US-Fabrik hat Wacker Chemie zudem deutlich weniger Polysilizium zum Verkauf zur Verfügung. Doch nun sollen die Produktionsanlagen schrittweise wieder hochgefahren werden.
Im Laufe des vergangenen Jahres nahmen die Investitionen der asiatischen Photovoltaik-Hersteller spürbar ab. Dennoch sind die deutschen Zulieferer noch gut durch die erteilten Aufträge ausgelastet, wie der Verband veröffentlichte. Der VDMA ist auch für die Entwicklung in den kommenden Jahren optimistisch.
Auf Initiative des Solarpioniers Hermann Scheer wurde 2010 IRENA, die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien, mit Sitz in Abu Dhabi gegründet. Scheer vertrat in Büchern, Vorträgen und Fernsehsendungen sowie in seiner von ihm ebenfalls gegründeten Nichtregierungsorganisation Eurosolar die Meinung, dass die globale Energiewende bis spätestens 2040 machbar sei. Jetzt hat IRENA beim „Energiewendedialog“ in Berlin […]
Kurz vor der Bekanntgabe der Übernahme durch Sunpower bezog die frühere US-Tochter von Solarworld Stellung zu Anträgen von Wettbewerbern, von den neuen US-Einfuhrzöllen ausgenommen zu werden. Dem künftigen Eigentümer gestand Solarworld Americas eine solche Ausnahmeregel zu, der einstigen Verwandtschaft nicht.
Nach monatelangen Gesprächen ist jetzt mit dem US-Modulbauer Sunpower ein Investor für die US-Tochter der früheren Solarworld AG gefunden worden. Für Sunpower werden die USA damit wieder zum Produktionsstandort. Das Unternehmen will in die Fabrik frisches Kapital investieren und teilweise auf die Produktion der eigenen Technik umstellen.
Der Windparkprojektierer baut sich betreits seit 2010 ein eigenes Photovoltaik-Geschäft auf. Jetzt hat er erstmals eine Photovoltaik-Anlage in Brandenburg mit zehn Megawatt Leistung in den Eigenbestand aufgenommen. Weitere Parks sollen folgen – Unternehmenschef Peter Szabo will dabei die ersten Anlagen ohne Förderung ans Netz bringen.
In den vergangenen Jahren lag die Internationale Energie Agentur bei ihren Erneuerbaren-Prognosen immer deutlich zu niedrig. Im Rückblick meldet jedoch auch die Agentur für das vergangene Jahr den Rekordzubau von knapp 100 Gigawatt – betont aber ein vergleichsweise geringes Wachstum, wenn man China aus dieser Bilanz herausrechnet.
Der koreanische Photovoltaik-Hersteller steigerte im vergangenen Jahr den Absatz. Doch die sinkenden Verkaufspreise für Solarmodule schlugen auf den Umsatz. Das Ergebnis ist vor allem durch die Schließung der Waferfertigung belastet, die sich langfristig für Hanwha Q-Cells aber auszahlen soll.