Das Münchner Start-up sieht einen wachsenden Bedarf an größer dimensionierten Speichern. Für die bestehenden Kunden werden die die vertraglich zugesicherten Service- und Supportleistungen erfüllt. Kunden, die einen Redox-Flow-Heimspeicher bestellt oder bereits angezahlt haben, sollen sich mit ihren Fachpartnern in Verbindung setzen.
Noch gibt es wenige dieser Photovoltaik-Projekte, die die drohenden Schwierigkeiten bei der Stromerzeugung im Winter mindern könnten. Die Anlage mit 2,2 Megawatt befindet sich an einer Stauseemauer in 2500 Meter Höhe und soll etwa die Hälfte des Solarstroms im Winter produzieren. Die vollständige Inbetriebnahme verzögert sich allerdings bis zum August 2022.
Nach Angaben eines Account Managers von PVO International werden Solarmodule aktuell auf einem Preisniveau gehandelt, dass zuletzt 2018 und 2019 zu sehen war. Die EPC-Unternehmen in Europa sind die Leidtragenden, auch weil es an großskaligen integrierten Photovoltaik-Produktionen auf dem alten Kontinent fehlt.
Das Drucken der Batteriezellen und Feststoffkörperbatterien nach dem patentierten Verfahren des Schweizer Herstellers senkt die Materialkosten, wie die Berner Fachhochschule in einer komplexen Produktionssimulation errechnet hat. Auch bei den Investitionskosten ist das Verfahren günstiger als eine automatisierte Batterieherstellung.
Ab 2022 soll der bis auf 30,7 Kilowattstunden kaskadierbare Batteriespeicher in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich sein. Der „Energy-Butler“ ist ein Baukasten aus bis zu acht Modulen.
Die beiden nach Süden ausgerichteten Dachflächen sind vollständig mit Solarmodulen in der Ziegelfarbe „Terracotta Rost“ eingedeckt. Da das integrierte Solardach von 3S Solar Plus mit Farbtechnologien von Solaxess kombiniert wurde, fällt die Photovoltaik-Anlage jedoch nicht auf.
Bis zum Jahresende will der Schweizer Photovoltaik-Hersteller von Heterojunction-Solarmodulen eine finale Standortentscheidung treffen. Bis Ende 2022 soll dann die Nominalkapazität erreicht und perspektivisch die Produktion in den Gigawatt-Maßstab ausgebaut werden.
Die Module zieren ein von Empa und Eawag gemeinsam genutztes Gebäude bei Zürich. Das Design stammt aus einem interdisziplinären Wettbewerb von Hochschule Luzern und Empa.
Der Wirkungsgrad wurde vom Fraunhofer ISE bestätigt. Die Zellen werden mittels einer Niedrigtemperatur-Verdampfungsmethode hergestellt. Auf einer Folie scheidet sich das lichtabsorbierende Halbleitermaterial als hauchdünner Film langsam ab.
Die Photovoltaik-Windkraft-Anlagen sollen künftig entlang des Autobahnnetzes in großem Maßstab sauberen Strom liefern, wobei die Solarmodule die Straßen überdecken und mit vertikalen Windkraftgeneratoren kombiniert werden. Zwei Pilotprojekte hat Energy Pier nun auf den Weg gebracht.