Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur wollen mit dem Angebot die Transparenz am Strommarkt stärken. Die Plattform soll aktuelle und für jeden verständliche Strommarktdaten liefern.
Der Energie-Dienstleister mit Hauptsitz in Schottland soll dem Speicheranbieter beim Ausbau seiner globalen Präsenz helfen. Aggreko erwirbt die Anteile an Younicos von der Calibrium AG, Mithril GmbH und Groupo ECOS sowie weiteren strategischen Investoren.
Solarindustriepolitik war bisher Fehlanzeige in Europa und Deutschland. Völlig versagt haben in den letzten Jahren die politisch Verantwortlichen in Berlin und Brüssel, denn nun ist mit Solarworld ist der letzte der großen Solarproduzenten vor kurzem in die Insolvenz gegangen. Von der im letzten Jahrzehnt mit dem EEG aufgebauten und einst blühenden Solarindustrie sind nur noch […]
Im Schnitt alle zwei Jahre wird das Stromsystem einem besonderen Stresstest unterzogen, der „kalten Dunkelflaute“. Mehr als zwei Wochen produzieren Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen dann zu wenig Strom, um die kältebedingt hohe Nachfrage zu decken. Experten haben in einer Studie untersucht, wie der Ausbau des Energiesystems gestaltet werden muss, um mit dieser Extremsituation künftig fertig zu werden. Die Pläne der Bundesregierung reichten dafür bislang nicht, so die Schlussfolgerung der Experten.
Ein neuer Großspeicher erbringt Primärregelenergie, dient als Forschungsobjekt für die TU München und verweist auf zukunftsweisende Geschäftsmodelle für Eigentümer und Betreiber. So sollen Folgespeicher nur noch in Teilzeit Primärregelleistung erbringen und in der Hauptsache Lastspitzen kappen oder als aktives Lager für Batteriehersteller dienen.
Die Wirtschaftsminister aus Thüringen und Sachsen trafen sich mit dem für Industriepolitik zuständigen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und Vertretern von Solarworld sowie der Industrie in Berlin. Sie richteten ein Appell an die Bundesregierung und die EU-Kommission für den Erhalt der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Deutschland und Europa. Bis Ende Juli ist die Produktion in den deutschen Solarworld-Werken gesichert.
Einstimmig haben die Sozialdemokraten ihr Programm für die Bundestagswahl im Herbst beschlossen. Sie setzen langfristig auf Photovoltaik und Windkraft sowie eine stärkere Sektorkopplung, um die Energiewende bis 2050 zu vollziehen. Den Einstieg in den Ausstieg der Kohleverstromung sieht das SPD-Wahlprogramm allerdings nicht vor.
Die Forscher des Fraunhofer CSP und der HTWK Leipzig haben ein Biegeverfahren geschaffen, um das Verformungsverhalten von Wafern zu testen. Der ersten internationalen Standard-Spezifikation in diesem Bereich gingen tausende gebrochene Photovoltaik-Wafer voraus.
Die Photovoltaik-Vereinigungen ETIP, EUREC und Solarunited haben sieben Forderungen öffentlich gemacht. Sie sind darauf ausgerichtet, die komplette Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Europa zu erhalten und gleichzeitig damit Forschung und Entwicklung sowie dem Markt eine Zukunft zu geben. Anlass für den Brief ist die Insolvenz von Solarworld, die Ängste schürt, Europa könnte den Anschluss an den Photovoltaik-Weltmarkt komplett verlieren.
Die Aktionäre von Chorus Clean Energy haben dem Squeeze-out-Verlangen von Capital Stage zugestimmt. Damit kann das Hamburger Unternehmen auch noch die verbliebenen Aktien der Minderheitsaktionäre von rund fünf Prozent übernehmen.