Das hessische Photovoltaik-Unternehmen diversifiziert sein Geschäft weiter. Mit Aixcontrol und Aix ACCT Charging gründete SMA nun ein Gemeinschaftsunternehmen, das europaweit schlüsselfertige Lösungen für Ladeinfrastrukturen von Fahrzeugflotten anbieten will.
Die Analysten gehen in ihrem jüngsten Bericht davon aus, dass die Mehrheit der im Jahr 2040 installierten Batteriesysteme mit insgesamt 1095 Gigawatt/2850 Gigawattstunden auf Großspeicher entfallen wird. Die Preise werden aufgrund der Nachfrage nach Netzdienstleistungen und Elektrofahrzeugen weiter sinken.
Das deutsche Unternehmen hat sich bereits Projektrechte für Photovoltaik-Anlagen mit 200 Megawatt gesichert. Weitere 100 Megawatt sollen bis Ende August folgen.
Die Kohleregionen der EU bieten ein Potenzial für die Installation von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 730 Gigawatt. Sie würden rechnerisch so viel Strom erzeugen wie alle europäischen Kohlekraftwerke zusammen. Allerdings würden mit dem Umstieg von Kohle auf Solar wohl mehrere Zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen.
Im ersten Halbjahr hat Deutschland weniger Strom ins Ausland exportiert. Im Juni hat Deutschland sogar mehr Strom aus den Nachbarländern bezogen – dem BDEW zufolge das erste Mal seit Juli 2014.
Der regierungsnahe Verband hat für den größten Photovoltaik-Markt der Welt die Halbjahreszahlen veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Produktionsvolumina für die Exportmärkte weiter steigen und sich der Inlandsmarkt nach Veröffentlichung der neuen staatlichen Richtlinien für die Solarförderung wieder erholt. CPIA prognostizierten einen Photovoltaik-Zubau von 40 bis 45 Gigawatt für das laufende Jahr.
Der größte Einzelaktionär des Schweizer Photovoltaik-Zulieferer hat weitere Anteileigner eingesammelt, um seiner Forderung nach einer Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung mehr Gewicht zu verleihen. Die Aktionärsgruppe hält nach Sentis-Angaben mehr als zehn Prozent der Stimmrechte an Meyer Burger.
In Deutschland hat der Photovoltaik-Hersteller im vergangenen Jahr auf 760 Megawatt gesteigert. Trotz einem hart umkämpften Marktumfelds und anhaltend hohem Margendruck blickt Hanwha Q-Cells positiv in die Zukunft. Zugleich verlässt sich das Unternehmen nicht mehr nur auf den Verkauf von Modulen und hat in den vergangenen Monaten sein Geschäft weiter diversifiziert.
Die Photovoltaik-Freiflächenanlage hat eine Leistung von 1,5 Megawatt. Der dort erzeugte Solarstrom wird an Axpo Deutschland verkauft. Mit dem Solarpark will Maxsolar Erfahrungen sammeln, wie sich komplexe PPA-Projekte am besten umsetzen lassen.
Nach der Veröffentlichung der Zahlen brach die Aktie des US-Konzerns um rund zehn Prozent ein. Auch die Verkündung von Rekordauslieferungs- und Produktionsdaten konnte nicht über das insgesamt schwache Ergebnis hinwegtäuschen.