Ein schrittweiser Kohleausstieg kombiniert mit dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent könnte 2030 die Strommengen und Strompreise stabilisieren. Auch das Klimaziel würde die Bundesregierung damit erreichen.
Im August sind 340 Speichersysteme mit einer Bruttoleistung von 1,6 Megawatt bei der Bundesnetzagentur neu gemeldet worden. Eigentlich müssen alle Systeme, die seit August 2014 installiert wurden, im Register der Behörde eingetragen werden.
Es braucht endlich Politiker, die sich für 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen.
Im Segment der privaten und gewerblichen Photovoltaik-Dachanlagen sind in dem Monat neue Anlagen mit insgesamt knapp 241 Megawatt neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Im Oktober sinkt die Solarförderung um ein weiteres Prozent. Bis Ende August erreichte der Photovoltaik-Zubau in Deutschland kumuliert fast 2000 Megawatt und liegt bereits deutlich über dem Vorjahresniveau.
Auf der EU PVSEC in Brüssel traten prominente Vertreter der Solarbranche in einem Appell für den Wiederaufbau einer großen europäischen Photovoltaik-Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein. Sie forderten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten auf, Öko-Label und Recycling-Kriterien für Solarmodule einzuführen, den Photovoltaik-Ausbau zu stimulieren und die Forschungspolitik auf die Wiederbelebung der Solarindustrie auszurichten.
Greenpeace und das Fraunhofer IEE haben gemeinsam auf einer Pressekonferenz eine Studie vorgestellt, welche die Machbarkeit des deutschen Kohleausstiegs bis 2030 unterstreichen soll. Demnach wäre es möglich, durch das schnelle Abschalten von besonders alten Braunkohlekraftwerken und dem Anziehen des Zubaus von Erneuerbaren die Klimaziele und Versorgungssicherheit unter einen Hut zu bekommen.
Nach dem Auslaufen der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die kristalline Photovoltaik-Produkte aus China in Europa sehen sich die Hersteller hierzulande einem neuen Preisdruck ausgesetzt. Astronergy, das zur chinesischen Chint-Gruppe gehört und in Frankfurt (Oder) Solarmodule produziert, hat die Produktion vorerst gedrosselt.
Der bisherige COO löst Eckhard Hörner-Marass bereits zum 1. Oktober ab. Der Führungswechsel bei dem süddeutschen Photovoltaik-Zulieferer vollzog sich damit schneller als ursprünglich geplant.
Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichter rechnet mit weniger Umsatz und einem maximal noch ausgeglichenen EBITDA im laufenden Jahr. Neben den beschleunigten Preisverfall machten Projektverschiebungen wegen des Markteinbruchs in China die Absenkung der Erwartungen notwendig. Zudem kündigte SMA strukturelle Anpassungen an.
Ab Oktober wird es in fünf Filialen des schwedischen Möbelkonzerns eine Testphase geben. Ab Februar ist ein bundesweiter Online-Verkauf des Angebots „Solstrale“ geplant.