Meldung von EEG-Batteriespeichern weiter zögerlich

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Viele der in Deutschland installierten Batteriespeicher sind weiterhin nicht bei der Bundesnetzagentur gemeldet, dabei besteht eine solche Pflicht für die seit 1. August 2014 in Betrieb genommenen Systeme, in die ausschließlich Strom aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen eingespeist wird. Damit dürften auch nahezu alle der rund 100.000 in Deutschland installierten Photovoltaik-Heimspeicher unter diese Verpflichtung fallen.

Bislang sind bei der Bundesnetzagentur knapp 10.700 EEG-Batteriespeicher mit einer Bruttoleistung von 55,5 Megawatt gemeldet worden. Im August kamen 340 Meldungen hinzu. Die Systeme verfügten zusammen über eine Bruttoleistung von 1,62 Megawatt. Die nutzbare Speicherkapazität, sofern sie angegeben war, summierte sich nach der Veröffentlichung auf knapp 2,5 Megawattstunden.

Da das geplante Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur sich derzeit noch verzögert, müssen die Betreiber von EEG-Batteriespeichern derzeit keine Bußgelder fürchten, wenn sie ihre Systeme nicht anmelden. Das Webportal soll nach den Plänen der Bonner Behörde am 4. Dezember online gehen. Dann müssen alle Betreiber von Batteriespeichern ihre Meldung nochmals prüfen und bestätigen. Für die übrigen Besitzer von EEG-Batteriespeichern die ihre Systeme dann immer noch nicht gemeldet haben, wird es dann eine Übergangsfrist geben, wo sie dies nachholen können.