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Deutschland

Plädoyer für stärkere energiepolitische Beachtung von Vor-Ort-Strom

Ein aktueller Bericht der Haleakala-Stiftung zeigt Wege zur dezentralen Energieversorgung auf. Dafür sei unter anderem ein Paradigmenwechsel nötig, der bereits von vielen Energiekonzernen und Stadtwerken befürwortet wird. Ein „zentralistischer Reflex“ halte Vor-Ort-Strom derzeit aber noch in der Nische, heißt es in dem Bericht.

Grüne kritisieren Mini-Mieterstrom-Gesetz

Die Bundesregierung hätte Photovoltaik-Mieterstrommodellen einen wahren Schub verleihen können. Mit dem zur Abstimmung stehenden Gesetzentwurf lässt sie nach Ansicht der Grünen großes Potenzial liegen, wie auch eine IÖW-Kurzstudie zeigt. Ein Entschließungsantrag mit Änderungswünschen der Partei dürfte angesichts der Mehrheit von Union und SPD bei der Abstimmung dennoch durchfallen.

Einheitlicher Test für bifaciale Module geplant

Da es schwierig ist, die Leistung bifacialer Module mit der herkömmlicher Module zu vergleichen, wenn man die üblichen Leistungstests anwendet, strebt das Unternehmen Jolywood gemeinsam mit dem TÜV Nord und CPVT in China ein einheitliches neues Testverfahren an.

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Next Energy in Oldenburg wird Teil des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat der Gründung von sieben neuen Instituten zugestimmt. Eins davon ist das Oldenburger Forschungsinstitut Next Energy, das bisher der Universität Oldenburg angegliedert war und vom Energieversorger EWE sowie der niedersächsischen Landesregierung finanziert wurde.

Studie: Mit Windgas durch die „kalte Dunkelflaute“

Im Schnitt alle zwei Jahre wird das Stromsystem einem besonderen Stresstest unterzogen, der „kalten Dunkelflaute“. Mehr als zwei Wochen produzieren Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen dann zu wenig Strom, um die kältebedingt hohe Nachfrage zu decken. Experten haben in einer Studie untersucht, wie der Ausbau des Energiesystems gestaltet werden muss, um mit dieser Extremsituation künftig fertig zu werden. Die Pläne der Bundesregierung reichten dafür bislang nicht, so die Schlussfolgerung der Experten.

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Fossile-Energien-Umlage würde 2017 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde liegen

Photovoltaik, Windkraft und Co. werden gern als Preistreiber bei den Stromkosten gebrandmarkt. Nach einem Bericht von „Strom-Report“ liegen die staatlichen Förderungen und Vergünstigungen für Atomkraft, Kohle und Gas sowie deren Folgeschäden mit 33 bis 38 Milliarden Euro in diesem Jahr erneut deutlich über dem Niveau der Ausgaben für Erneuerbare. Doch diese Kosten erscheinen nicht auf der Stromrechnung, sondern werden auf die Steuerzahler abgewälzt.

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Bundesnetzagentur verbessert Zugang für Erneuerbare und Speicher zum Regelenergiemarkt

Die Behörde hat neue Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungsfristen für Sekundärregelleistung und Minutenreserve eingeführt. Damit sollen erneuerbare Energien künftig verstärkt am Regelenergiemarkt teilnehmen.

Freiburger Solarkampagne bietet kostenlose Erstberatung für Nichtwohngebäude

Bis zu 15.000 Euro Förderung können Kommunen, Organisationen und Unternehmen vom Staat für Energiekonzepte erhalten. Die Solarkampagne „mach´s blau“ bietet hierfür kostenlose Erstberatungen in der Region Freiburg an.

Bundesregierung will Netzentgelte senken

Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD haben noch einmal Änderungen am Netzentgeltmodernisierungsgesetz vorgenommen. In einer gemeinsamen Formulierungshilfe haben sich die Koalitionspartner darauf geeinigt, nicht nur die Netzentgelte zu vereinheitlichen, sondern auch die vermiedenen Netzentgelte für erneuerbare Erzeugungsanlagen abzuschaffen. Der Bundestag soll das Gesetz am Freitag beschließen.

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Mieterstrom-Förderung wird auf angrenzende Wohngebäude ausgedehnt

Nach der Anhörung der Experten hat der Wirtschaftsausschuss des Bundestages den aktuellen Gesetzentwurf noch leicht angepasst. Er sieht nun vor, dass der Zuschlag auch für Photovoltaik-Anlagen auf Nachbarwohngebäuden gezahlt wird, sofern ohne Netznutzung Mieter mit dem Solarstrom versorgt werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt das Gesetz an sich, sieht zugleich viel verschenktes Potenzial. Am Donnerstag soll es im Bundestag verabschiedet werden.