Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion nun in den Bundestag eingebracht. Ziel der Grünen ist es, Mitnahmeeffekte zu streichen. So soll die Managementprämie für Photovoltaik und Wind bereits zum 1. August auf 0,1 Cent je Kilowattstunde abgesenkt werden.
Entgegen den Forderungen der französischen Industrie hat die Regierung die Tarife für die Einspeisung von Solarstrom auch im zweiten Quartal 2012 gesenkt. Innerhalb eines Jahres sind sie teils um mehr als 30 Prozent gefallen.
In der geplanten EEG-Novelle werden nach Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft verlängerte Übergangsfristen für die Umsetzung des Einspeisemanagements festgeschrieben. Dies gilt allerdings nur für Anlagen mit weniger als 100 Kilowatt Nennleistung. Für diese verlängert sich die Übergangsfrist bis Ende 2012.
Der Umweltausschuss des Bundesrats hat in seiner heutigen Sitzung für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses zur EEG-Novelle zur Photovoltaik votiert. Am 11. Mai wird die Länderkammer abschließend darüber entscheiden.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen leidet unter den erschwerten Marktbedingungen. Im Geschäftsjahr 2011 gab es einen deutlichen Verlust.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will Module mit 500 Megawatt Leistung an den deutschen Projektierer Sybac Solar liefern. Ein entsprechenden Vertrag schlossen beide Unternehmen auf der Hannover Messe.
Der Einstieg des chinesischen Photovoltaik-Herstellers bei dem deutschen Konkurrenten ist abgeschlossen. Über das freiwillige Übernahmeangebot hält LDK Solar nun 70,88 Prozent des Grundkapitals an Sunways.
Knapp 1.700 Euro verlangt beispielsweise Vattenfall in Berlin für den Einbau einer sogenannten Prozesserfassungseinheit. Diese sei nötig, um das Einspeisemanagement für Photovoltaik-Anlagen, wie es im EEG 2012 vorgeschrieben ist, normkonform umzusetzen. Andere Netzbetreiber lösen das Problem für wesentlich weniger Geld.
Bundesumweltminister Röttgen hat eine Plattform Erneuerbare Energien gegründet, um alle relevanten Akteure der Energiewende an einem Tisch zu bekommen. Die Plattform kann aber nur empfehlen.
Auch die letzte verbliebende Produktionslinie für Wafer will der norwegische Photovoltaik-Hersteller nun in seinem Heimatland schließen.