Es hat ein weiteres Photovoltaik-Unternehmen erwischt. Nun musste SCN Energy aus Torgelow beim Amtsgericht Neubrandenburg die Zahlungsunfähigkeit erklären.
Die Höhe der Strafzölle gegen die chinesischen Hersteller kristalliner Photovoltaik-Produkte überrascht. Sie liegen nach der vorläufigen Entscheidung des US-Handelsministeriums zwischen 31 und 250 Prozent. Suntech warnt vor einem „Solar-Handelskrieg“ zwischen den USA und China.
Die Kanzlerin hat dem Umweltminister den Laufpass gegeben. Das Amt von Röttgen wird nun Peter Altmaier übernehmen.
Nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen hat Röttgen offensichtlich auch bundespolitisch Konsequenzen gezogen. Die Bundeskanzlerin will gleich eine Presseerklärung abgeben.
Das niedersächsische Photovoltaik-Unternehmen hat es ebenfalls erwischt. Nach einem Zeitungsbericht musste Pairan Anfang Mai ebenfalls einen Insolvenzantrag stellen.
Die Inhaber von Teilschuldverschreibungen können darauf hoffen, dass sie etwas Geld vom insolventen Kraftwerksbauer zurückbekommen. Wie viel es genau sein wird, hängt laut Insolvenzverwalter noch von verschiedenen Faktoren ab.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Nun prüft die Regierung von Sachsen-Anhalt, ob sie sich an dem angeschlagenen Hersteller vorübergehend beteiligt.
18 Inhaber von Inhaberschuldverschreibungen haben beim Landgericht Nürnberg-Fürth eine Sammelklage gegen Solar Millennium eingereicht. Zudem informierte der Insolvenzverwalter auf der ersten Gläubigerversammlung nach dem Insolvenzverfahren über das weitere Vorgehen.
Der Photovoltaik-Hersteller will sich in Eigenregie sanieren. Es soll möglichst schnell ein Investor gefunden werden. Außerdem sollen Sach- und Personalkosten auf den Prüfstand gestellt werden.
Die Länder haben die vom Bundestag Ende März verabschiedete Novelle zur Solarförderung gestoppt. Doch auf welcher rechtlichen Grundlage können nun potenzielle Photovoltaik-Anlagenbetreiber ihre Systeme planen?