In den letzten Monaten sind wegen der deutlich gesunkenen Modulpreise wieder mehr Photovoltaik-Anlagen in Deutschland installiert worden. EuPD Research erwartet daher ein Ende des Abwärtstrends im deutschen Photovoltaik-Markt.
Nach einer nun veröffentlichten Studie müssen für den Zubau von Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen auch flankierende politische Unterstützungsmaßnahmen existieren. Es werden nationale und europäische Politikansätze gefordert, die auf die niedrigen Kapitalkosten ausgerichtet sind, damit sich die Erneuerbaren-Ziele der EU auch möglichst kosteneffizient erreichen lassen.
Im Dezember ist das Plus für die Übertragungsnetzbetreiber nochmal deutlich gestiegen. Ab diesem Jahr beträgt die einkalkulierte Liquiditätsreserve nur noch fünf statt zehn Prozent. Für Anlagenbetreiber in der Direktvermarktung nach dem EEG 2014 gab es ein böses Weihnachtsgeschenk – gleich an drei Tagen war der Strompreis über Stunden negativ.
Die Umweltorganisation hat die 15 weltweit führenden Internetkonzerne auf die Nutzung von erneuerbaren Energien untersucht. Wie im Vorjahr ist Apple weit vor der Konkurrenz.
Der österreichische Photovoltaik-Verband fordert eine Reform des Ökostromgesetzes, um mehr Fördermittel für Photovoltaik-Anlagen frei zu machen. Zu Jahresbeginn sind die Einspeisetarife für Photovoltaik-Anlagen in der Alpenrepublik um vier Prozent gesunken.
Anträge können zwar seit Anfang Januar wieder gestellt werden, doch noch kann die KfW keine Tilgungszuschüsse gewähren. Das Bundeswirtschaftsministerium erwähnt dies mit keiner Silbe, sondern verweist nur auf die 30 Millionen Euro, die im Etat eingestellt und noch längst nicht ausgeschöpft sind. Der Bundesverband Solarwirtschaft wiederum betont die weiter gewachsene Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen in Kombination mit Photovoltaik-Dachanlagen.
Bei der aktuellen Überprüfung der seit 2012 geltenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle blieben die Tarife für die chinesischen Zellhersteller ansonsten etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Es wird erwartet, dass nur wenige große chinesische Photovoltaik-Hersteller die Importzölle am Ende zahlen werden.
Die Investitionssumme für den chinesischen Photovoltaik-Hersteller wird in lokalen Medienberichten mit 100 Millionen US-Dollar angegeben. Insgesamt acht Modulwerke mit 5,2 Gigawatt Gesamtkapazität sind im Norden Vietnams in Betrieb oder werden gebaut.
Der Schweizer Technologiekonzern soll für zwei asiatische Photovoltaik-Hersteller die Zellfertigung upgraden. Die Bestellungen haben ein Volumen von rund 20 Millionen Schweizer Franken.
Gemeinsam wollen die Partner in einer Studie eine umfangreiche Auswertung zur Qualität von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland vornehmen. Grundlage sollen die Datensätze von mehr als 600 Anlagenprüfungen durch die Eon Solarprofis sein.