Spanien: Die deutsche Solarbranche blickt mit Sorgenfalten ins Jahr 2009: Neben sinkenden Fördersätzen des EEG 2009 in Deutschland und Kreditproblemen durch die Finanzkrise droht ein kräftiges Umsatzminus durch Subventionskürzungen im bisherigen europäischen Eldorado des Solarstroms.
Finanzkrise: Was als Bilanzproblem der Banken begann, erschüttert inzwischen die Realwirtschaft – und auch die Photovoltaikbranche. Langfristig jedoch könnte die PV sogar von der Krise profitieren. Denn die fundamentalen Daten und Rahmenbedingungen sprechen nach wie vor für die erneuerbaren Energien.
Klagemauer: Lange Lieferzeiten sind nicht mehr das drängendste Problem der Handwerksbetriebe. Dafür klagen sie jetzt über die hohen Preise.
Winterlich: Sowohl die Elektrohandwerker als auch die Kollegen des Bereichs Sanitär, Heizung, Klima rutschen in eine kleine Winterdepression. Die allgemeine Angst vor einem wirtschaftlichen Abschwung geht an der Branche nicht spurlos vorbei.
Modulpreise: Das Angebot ist größer als die Nachfrage, die Preise sinken besonders für kristalline Module auf breiter Front – trotzdem hat das Interesse an Photovoltaikmodulen zum Jahresende nicht so angezogen wie gewohnt. Mit Blick auf das Jahr 2009 macht sich bei Herstellern und Solarteuren jedoch bereits jetzt Optimismus breit.
Klimaschutz im Kloster: Die Franziskanerinnen von Reute gehen nicht nur mit ihrem sozialen Engagement, sondern auch beim Klima- und Umweltschutz mit gutem Beispiel voran. Hierfür wurde die katholische Ordensgemeinschaft jüngst mit dem Franziskus-Preis für Nachhaltigkeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart ausgezeichnet.
Bundesländer-Ranking: Brandenburg, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sind bundesweit bei der Förderung und Nutzung erneuerbarer Energien führend. Das ist das Ergebnis einer Vergleichsstudie, die die Agentur für Erneuerbare Energien vorlegte. Deutlich wurde, dass alle Bundesländer noch einen Gang zulegen müssen, um den Erneuerbaren vollends zum Durchbruch zu verhelfen.
Kirchlicher Klimaschutz: In die Klimaschutzinitiative der Diözese Rottenburg-Stuttgart kommt Bewegung. Neben einem Solarfonds wurde ein Nachhaltigkeitsfonds aufgelegt; ein Standortentwicklungssystem, mit dem der Energiebedarf aller kirchlichen Bauten erfasst werden soll, ist im Aufbau. Zudem soll bei einer neuen Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen regenerativ erzeugter Strom die erste Wahl sein.
Liebe Leserin, lieber Leser! Flexibilität ist heute als Schlagwort in aller Munde. Besonders von Arbeitnehmern wird zeitliche und räumliche „Flexibilität“ verlangt. Das soll natürlich vor allem die Firmen selbst flexibler machen und damit in die Lage versetzen, problemlos auf Auftragslage und Kunden reagieren zu können. Durch Anpassung bleibt man eben länger am Markt oder kann […]
Liebe Leserin, lieber Leser! Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kann mich an den Klau von Photovoltaikmodulen einfach nicht gewöhnen. Natürlich wird es immer Dinge geben, die der eine hat und der andere haben will. Und manch einer nimmt sie sich dann halt einfach. Das heißt aber auch, dass zumindest die Zwischenhändler, […]