Aus dem KfW-Sonderprogramm „Mittelständische Unternehmen“ erhält das Photovoltaik-Unternehmen aus dem Schwarzwald insgesamt 19 Millionen Euro. Das Geld soll zum Teil in den Ausbau der Produktionskapazitäten fließen.
Die Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen haben derzeit große Lieferschwierigkeiten. Ein gravierender Grund dafür ist die sprunghaft angezogene Nachfrage, die Unternehmen wie SMA, Kaco, Fronius und Sputnik Engineering relativ unvorbereitet traf.
Der deutsche Photovoltaik-Konzern hat das US-Unternehmen Camstar Systems, Inc. beauftragt zwei Produktionslinien in seinem Thalheimer Werk kosteneffizienter zu gestalten. Zudem will Q-Cells die Kapazität seines Werks in Malaysia bis Ende kommenden Jahres erweitern.
Das Unternehmen aus Sulzemoos wird im Auftrag der Eon Climate & Renewables einen Photovoltaik-Park installieren. Baubeginn soll Ende Oktober sein.
Der Darmstädter Spezialchemiekonzern will sein Photovoltaik-Geschäft ausbauen. Dazu will Merck mit dem australischen Unternehmen Dyesol kooperieren, um die Farbstoffsolarzellen-Technologie weiter zu entwickeln.
Entlastende Strompreis-Faktoren durch den Ausbau der erneuerbaren Energien werden nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe systematisch ausgeblendet. Die Umweltorganisation sieht vor allem im Bereich Photovoltaik enorme Kostensenkungspotenziale.
Die bayerischen Netzbetreiber schaffen es nicht, alle neuen Photovoltaik-Anlagen bis zum Jahresende an das Stromnetz anzuschließen. Detlef Fischer, Geschäftsführer des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW), sieht den Hauptgrund im überlasteten Stromnetz.
Die Wirtschafts- und Umweltpolitiker der künftigen Koalition haben sich in ihren Arbeitsgruppen über die künftige Förderung von Solarstrom geeinigt. Die endgültige Entscheidung wird aber wahrscheinlich beim Treffen der Parteispitzen von Union und FDP am Wochenende fallen.
Nicht alle neuen Photovoltaik-Anlagen können bis zum Jahresende ans Netz gehen. Damit könnten sie von einer drastischen Kürzung der Einspeisevergütung betroffen sein, wie sie die künftige Bundesregierung offenbar plant.
Die Koalitionspartner von Union und FDP haben sich in der Frage der künftigen Förderung von Photovoltaik-Anlagen offenbar weiter angenährt. Erste Ergebnisse gab es bei einer Abstimmungsrunde zwischen Wirtschafts- und Umweltpolitikern. Ein starke Kürzung der Vergütungssätze für große Freiflächenanlagen zum Jahreswechsel wird immer wahrscheinlicher.