Merck baut Photovoltaik-Geschäft aus

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Die Merck KGaA hat mit der australischen Dyesol Ltd. vereinbart, zukünftig gemeinsam Elektrolyte entwickeln zu wollen, die Farbstoffsolarzellen zum Einsatz kommen sollen. Der Vertrag regele auch eine etwaige gemeinsame Kommerzialisierung der sogenannten „Dye Solar Cells“-Technologie, teilte der Darmstädter Spezialchemiekonzern mit.

In der ersten Phase ihrer Kooperation wollten beide Unternehmen neue Elektrolyte entwickeln und bestehende Elektrolyte verbessern. Damit solle die anschließende Kommerzialisierungsphase vorbereitet werden, hieß es bei Merck. Dyesol werde die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse seiner bisherigen Arbeit in die Partnerschaft einbringen. Das australische Unternehmen habe in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 400 verschiedene Elektrolyte erforscht. Merck erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit Dyesol, stärker auf dem zukunftsträchtigen Markt der Farbstoffsolarzellen vertreten zu sein. Der Spezialchemiekonzern ist bereits einer der weltweit führenden Anbieter von ionischen Flüssigkeiten, die für die Herstelltung von Elektrolyten in farbstoffsensibilisierten Solarzellen gebraucht werden. (Sandra Enkhardt)

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