Transportschäden: Die Reise, die Module vom Hersteller bis auf die Baustelle zurücklegen, birgt viele Gefahren. Großhändler und Installateure sollten die Risiken sorgfältig prüfen und sich mit Verträgen und Transportversicherungen absichern.
Modulentwicklung: Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ist im letzten Jahr ein Modultechnologiezentrum entstanden. Dort haben die Entwickler ein Modul entworfen, das die Leistung der Zellen deutlich besser nutzt als Standardprodukte.
Kroatien: Das sonnenreiche Land in Südosteuropa bietet ein Energieeinspeisegesetz mit attraktiven Vergütungen. Dennoch wurden bislang nur wenige Photovoltaikanlagen realisiert. Welche Chancen und Risiken bietet der kroatische Markt?
Spanien: Mit dem Verfall der Modulpreise ist absehbar, dass Solarstrom in sonnenreichen Regionen wie Spanien mit konventionellen Energien konkurrieren kann. Das wird umso wichtiger, weil die Solarstromtechnologien in Spanien trotz eines zu erwartenden Regierungswechsels bei den Parlamentswahlen im November künftig kaum mehr mit neuen Subventionen rechnen können.
Brasilien: Solarenergie fristet im fünftgrößten Staat der Erde noch ein Schattendasein. Nach den bisherigen Plänen sollen eher Wasserkraft, Bioenergie und etwas Windkraft den Energiehunger des aufstrebenden Schwellenlandes stillen. Nun sollen Solar-Stadien zur Fußball-WM 2014 die Politik und Investoren für Photovoltaik begeistern – KfW Entwicklungsbank und GIZ helfen dabei.
Standort Deutschland: Hersteller von Solarzellen und -modulen müssen enger mit Maschinen- und Anlagenbauern kooperieren. Dies war eine der zentralen Forderungen auf einer Veranstaltung in Erfurt, die alle Beteiligten zusammenbrachte.
Wechselrichter: Am 1. Januar tritt die neue Niederspannungsrichtlinie in Kraft. Vorher versuchen Hersteller und Händler, die Wechselrichter, die die neuen Anforderungen nicht erfüllen und bei denen sich keine Nachrüstung lohnt, zu Tiefpreisen loszuschlagen.
Einspeisemanagement: Die EEG-Novelle für das Jahr 2012 schreibt vor, dass Photovoltaikanlagen künftig zum sogenannten Einspeisemanagement fähig sein müssen. Doch wie diese Vorgabe technisch umgesetzt werden soll, ist völlig unklar. Die pauschale Abregelung von kleinen Anlagen auf 70 Prozent ihrer Leistung, die wahlweise möglich ist, stellt für viele Akteure auch keine Alternative dar.
Photovoltaik Global 30: Positive Nachrichten sind in der Welt der börsennotierten Solarunternehmen derzeit Mangelware. Der Branchenindex rutschte weiter ab.
Geschäftsklima: Die aktuellen Umfragewerte haben sich in diesem Monat deutlich erholt. In allen Regionen sind inzwischen die Optimisten der Branche in der Mehrheit.