Beim heutigen Treffen mit dem Bundesumweltminister will die Photovoltaik-Industrie wohl einen eigenen Vorschlag für die weitere Ausgestaltung der Solarförderung vorlegen. Er sieht mehrere kleine Kürzungsschritte der Photovoltaik-Einspeisetarife vor.
Die beiden Unternehmen müssen auf die geänderten Bedingungen auf den Photovoltaik-Märkten reagieren. Bei First Solar soll es voraussichtlich ab März Kurzarbeit geben. Centrotherm trennt sich darüber hinaus auch von Mitarbeitern.
Der Umweltminister hat sich nun auch für stärkere Einschnitte bei den Photovoltaik-Einspeisetarifen ausgesprochen. Am Donnerstag wird es dazu ein Gespräch mit Branchenvertretern geben. Die Thüringer Solarindustrie fordert hingegen stabile, verlässliche Rahmenbedingungen.
Eine geplatzte Kühlwasserleitung im Keller hat in der Nacht zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei im Werk des Photovoltaik-Modulherstellers in Ichtershausen geführt. Gefahr für Mitarbeiter und die Umwelt bestand aber nicht.
Ein neues Kurzgutachten zeigt, wie wenig der Anstieg der Umlage für die Stromverbraucher mit dem Ausbau der Erneuerbaren zu tun hat. Energieexperte Fell fordert daher den Bundeswirtschaftsminister auf, seine eigenen Fehler zu korrigieren, statt die Erneuerbaren auszubremsen.
Viele Unsicherheiten machen es dem Vorstand des Wechselrichter-Herstellers schwer genaue Prognose für das laufende Jahr abzugeben. Die Gründe für die Jahresendrallye 2011 in Deutschland sind aus Sicht von SMA sehr vielfältig gewesen.
Jürgen Großmann ist nicht als Freund der Solarförderung bekannt. Nun stellte er das komplette EEG in Frage und stützt damit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der seine Forderungen ebenfalls erneuerte.
Die Jahresendrallye in Deutschland sowie die Installation vieler neuer Photovoltaik-Anlagen in Italien, Großbritannien und China haben zu dem weiteren Anstieg geführt. Für dieses Jahr erwarten die Analysten allerdings nur eine leichte weitere Steigerung des Photovoltaik-Weltmarktes.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat vorläufige Geschäftszahlen vorgelegt. Der Umsatz lag leicht über den Erwartungen. Dennoch wird Aleo Solar einen herben Verlust einfahren.
Der Konzern aus Essen war als möglicher Kaufinteressent des insolventen Solar-Unternehmens im Gespräch. Ferrostaal und Solar Millennium haben gemeinsam die Tochter Flagsol gegründet.