Die Idea Polysilicon Company will ein Polysiliziumwerk in Saudi-Arabien errichten. Der Auftrag für das Technologiekonzept und die Ausrüstung mit entsprechendem Produktionsequipment geht an das deutsche Unternehmen Centrotherm SiTec.
Auf dem gestrigen Neujahrsempfang des BEE stand das Gemeinsame im Vordergrund, nicht das Trennende. Deshalb gab es auch keine Diskussionen zur Zukunft der Solarförderung. Daran änderte es auch nichts, dass der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Peter Ramsauer die Hauptrede hielt. Er hatte sich in den vergangenen Tagen sehr kritisch dazu geäußert.
Während in Deutschland über die angeblich hohen Kosten des Solarstroms gestritten wird, importiert Frankreich unter anderem diesen, da er so üppig fließt.
Der Photovoltaik-Hersteller wird die Produktion in seinem deutschen Werk um 50 Prozent drosseln. Die Mitarbeiter sollen ein halbes Jahr in Kurzarbeit geschickt werden.
Die Turbulenzen auf den Photovoltaik-Märkten haben nun auch Auswirkungen auf die Pläne des Bosch-Konzerns. Die Entscheidung über den Bau der Fabrik in Malaysia soll nun erst zum Jahresende fallen.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Sachsen hat ein Restrukturierungsprogramm angekündigt. Es werden rund 200 Arbeitsplätze im In- und Ausland wegfallen und Tochtergesellschaften verkauft.
Nun liegt eine Begründung des Gesetzentwurfs vor, indem das Wirtschaftsministerium seine geplanten Schritte für die Neuregelung der Solarförderung erläutert. Unklar bleibt, was nun das eigentliche Ausbauziel der Bundesregierung ist – 33.300 Megawatt oder 52.000 Megawatt Photovoltaik-Leistung.
Mit Photovoltaik erzeugte Energie lässt sich nach Ansicht der Vereinigung vbw nicht tragfähig steuern. Sie fordert einen bedarfsgerechten Energiemix und hält die EEG-Förderung für ineffizient und unwirtschaftlich.
Nach langen Verhandlungen scheint es nun doch noch zu klappen. Solarhybrid hat angekündigt, mit dem insolventen Kraftwerksbauer Solar Millennium eine Vereinbarung über dessen Photovoltaik-Projektpipeline in den USA getroffen zu haben.
Das Wirtschaftsministerium hat einen eigenen Vorschlag für die Änderung des EEG bei der Photovoltaik vorgelegt. Bei einem Zubau von 33,3 Gigawatt könnte mit der Solarförderung Schluss sein. Fragen dazu lässt das Ministerium unbeantwortet, da es sich zu Details nicht äußern will. (Aktualisierte Fassung)