Mit markigen Worten hat Klaus-Dieter Maubach seine Abneigung gegen die Photovoltaik untermauert. Nach Meinung des Eon-Vorstands wird in fünf Jahren niemand mehr bei einem deutschen Photovoltaik-Hersteller arbeiten, weil sie alle Pleite sein werden.
Der Bundesumweltminister wird als Spitzenkandidat für die CDU in den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen ziehen. Sein Ministeramt will er dafür nicht aufgeben, obwohl das politische Freunde und Gegner fordern.
Der Photovoltaik-Hersteller wird nicht mehr im Technologieindex vertreten sein. Die Aktien verloren am heutigen Tag weiter an Wert.
Die Geschäfte des chinesischen Photovoltaik-Unternehmens liefen nicht so erfolgreich wie gedacht. Außerdem muss LDK erhebliche Abschreibungen wegen des enormen Preisverfalls verkraften.
Die US-Anwaltsfirma Faruqi & Faruqi hat eine Untersuchung wegen möglicher Gesetzesverstöße des US-Photovoltaik-Konzerns aufgenommen. Die Ermittlungen gegen First Solar beziehen sich auf einen Zeitraum zwischen Ende April 2008 bis Ende Februar 2012.
Das sind die Reizthemen des traditionellen Spitzengesprächs der vier Wirtschaftsverbände mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Die Verbände fordern verlässliche Rahmenbedingungen für den Umstieg auf erneuerbare Energien.
Der EU-Energiekommissar hat für Juni neue Vorschläge zur europaweiten Harmonisierung der Förderung von Erneuerbaren wie Photovoltaik, Wind und Biomasse angekündigt. Damit könnte das EEG in Deutschland am Ende sein.
Der Insolvenzverwalter des Projektierers prüft nach einem Medienbericht weiterhin Schadensersatzansprüche gegen ehemalige Vorstände und Aufsichtsräte. Außerdem konnte Böhm weitere Anteile von Solar Millennium an Investoren verkaufen.
Am Mittwoch wird es eine öffentliche Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages zu den geplanten Einschnitten bei der Photovoltaik geben. Bis Ende des Monats soll der Bundestag dann in zweiter und dritter Lesung über die EEG-Novelle entscheiden.
Nach dem Einlenken des Wirtschaftsministers in der Frage der Übergangsfristen bei den Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisetarife hat er neue Hoffnung in der Branche genährt. Nach Ansicht von Verbänden könnten nun bereits stornierte Aufträge eventuell doch noch realisiert werden. Die genauen Details sind allerdings noch offen.