Der Umweltausschuss des Bundesrats hat in seiner heutigen Sitzung für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses zur EEG-Novelle zur Photovoltaik votiert. Am 11. Mai wird die Länderkammer abschließend darüber entscheiden.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen leidet unter den erschwerten Marktbedingungen. Im Geschäftsjahr 2011 gab es einen deutlichen Verlust.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will Module mit 500 Megawatt Leistung an den deutschen Projektierer Sybac Solar liefern. Ein entsprechenden Vertrag schlossen beide Unternehmen auf der Hannover Messe.
Der Einstieg des chinesischen Photovoltaik-Herstellers bei dem deutschen Konkurrenten ist abgeschlossen. Über das freiwillige Übernahmeangebot hält LDK Solar nun 70,88 Prozent des Grundkapitals an Sunways.
Knapp 1.700 Euro verlangt beispielsweise Vattenfall in Berlin für den Einbau einer sogenannten Prozesserfassungseinheit. Diese sei nötig, um das Einspeisemanagement für Photovoltaik-Anlagen, wie es im EEG 2012 vorgeschrieben ist, normkonform umzusetzen. Andere Netzbetreiber lösen das Problem für wesentlich weniger Geld.
Bundesumweltminister Röttgen hat eine Plattform Erneuerbare Energien gegründet, um alle relevanten Akteure der Energiewende an einem Tisch zu bekommen. Die Plattform kann aber nur empfehlen.
Auch die letzte verbliebende Produktionslinie für Wafer will der norwegische Photovoltaik-Hersteller nun in seinem Heimatland schließen.
Die Landesregierung lässt derzeit einem Medienbericht zufolge alle Verträge mit dem Photovoltaik-Unternehmen prüfen. Es geht um die Rückzahlung von Fördermitteln in Höhe von knapp 27 Millionen Euro.
Die Initiative Soziale Marktwirtschaft hat eine Studie vorgelegt, nach der einkommensschwache Haushalte durch die EEG-Umlage überproportional belastet werden. Tendenziell besser gestellten Hauseigentümer würden demnach ohnehin mehr von der Photovoltaik-Förderung profitieren. Eine Kritik, die nicht neu ist.
Mit dem steigenden Zubau von Photovoltaik-Anlagen sinkt die Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken. Die Aussichten für die Kohle werden mit dem weiteren Ausbau des Emissionshandels noch düsterer werden.