Die Länderkammer will die EEG-Novelle zur Photovoltaik überarbeiten. Eine Mehrheit der Vertreter des Bundesrats votierte daher für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses mit dem Bundestag. Dies stand bis zuletzt auf der Kippe.
Nach einem Reuters-Bericht haben sich die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten nicht von der Bundeskanzlerin dazu bewegen lassen, keinen Vermittlungsausschuss zur Photovoltaik anzurufen. Sachsen-Anhalt strebt nun eine große Paketlösung an.
Trotz des Widerstands vieler Bundesländer beharrt der Wirtschaftsminister auf der Kürzung der Solarförderung. Am Abend sollen sich die CDU-Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin zu diesem Thema treffen.
Den aktuellen Prognosen des europäischen Photovoltaik-Verbands EPIA zufolge wird die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung bis 2016 auf mindestens 200 Gigawatt steigen – es könnten sogar 340 Gigawatt erreicht werden. Das zeigt der jetzt veröffentliche Global Market Outlook. Wachstumstreiber ist jedoch nicht länger Europa.
Der Photovoltaik-Wechselrichterhersteller hat wie Solarworld von Vorzieheffekten in Deutschland profitiert. SMA bestätigte zugleich seine Prognose für das Gesamtjahr.
Nach Informationen der Zeitung sollen 30 Prozent des Hamburger Photovoltaik-Unternehmens an einen Interessenten aus China gehen. Conergy wollte einen unmittelbar bevorstehenden Einstieg nicht bestätigen.
Das Photovoltaik-Unternehmen konnte wegen der unerwartet frühen Kürzung der Solarförderung in Deutschland im ersten Quartal den Absatz steigern. Außerdem sprang für Solarworld auch ein Gewinn raus.
Das Berliner Photovoltaik-Unternehmen musste nun auch zum Amtsgericht, um Insolvenz anzumelden. Hartwig Albers ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt worden.
Nach Erhebungen des Bundesverbands Solarwirtschaft haben in Folge der drastischen Einschnitte bei der Solarförderung zum 1. April mehr als die Hälfte der befragten Photovoltaik-Unternehmen in Deutschland bereits Arbeitsplätze gestrichen. Die Umsätze sind deutlich zurückgegangen.
Das thüringische Photovoltaik-Unternehmen bekommt 12,9 Millionen Euro Investitionsbeihilfen. Die Europäische Kommission gab grünes Licht für die regionalen Zulagen.