Der EU-Handelskommissar soll nach verschiedenen Berichten seinen 26 Kommissionskollegen Importzölle zwischen 37 und 68 Prozent auf eingeführte chinesische Photovoltaik-Module vorgeschlagen haben. Die EU-Kommission soll dies bewilligt haben. Offiziell werden die vorläufigen Anti-Dumpingzölle aber erst Anfang Juni veröffentlicht. De Gucht soll zudem weiter nach einer Verhandlungslösung mit China suchen.
Im ersten Quartal ist der Umsatz des Photovoltaik-Unternehmens weiter gesunken. Dennoch bekräftigte Phoenix Solar seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat zwei Termine einberufen, zu denen sämtliche Inhaber der beiden ausstehenden Anleihen jeweils einen gemeinsamen Vertreter bestellen sollen. Der Solarworld-Vorstand will zugleich über den Stand der Sanierung berichten. Einen Beschluss über die Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten soll es zunächst noch nicht geben.
Die Baden-Württembergische Bank hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für den Photovoltaik-Hersteller gestellt. Auch die hundertprozentige Tochtergesellschaft in Arnstadt ist davon betroffen.
Hermann Scheer hat 20 Jahre lang eine Weltagentur für Erneuerbare Energien (IRENA) gefordert. Nicht Jürgen Trittin und auch nicht Sigmar Gabriel haben ihn dabei unterstützt, sonder Angela Merkel als Bundeskanzlerin. Und nur deshalb gibt es seit 2010 IRENA, der inzwischen 90 % der Weltbevölkerung angehören. Dieselbe Angela Merkel hatte 1997 als Umweltministerin das Kyoto-Protokoll wesentlich […]
Ein erster Schritt in Richtung Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten ist dem Photovoltaik-Unternehmen gelungen. Die belgische Firma Ducatt übernimmt für einen symbolischen Kaufpreis die Centrosolar Glas GmbH.
Die Top20-Modulhersteller dominieren den Weltmarkt und erreichten im ersten Quartal NPD Solarbuzz zufolge einen Anteil von rund 70 Prozent. Dominant sind die chinesischen Photovoltaik-Produzenten. Doch in den Wachstumsmärkten Japan und USA gibt es einen hohen Anteil heimischer Firmen, die die Nachfrage abdecken.
Das zuständige Bundesamt hat neue Zahlen über die von der EEG-Umlage weitgehend befreiten Unternehmen veröffentlicht. Knapp 1700 Firmen zahlen mittlerweile nur noch den privilegierten Tarif von 0,05 Cent je Kilowattstunde. Ein Bündnis fordert indes die komplette Abschaffung der EEG-Umlage.
Im Bundestag hat die Linksfraktion einen Antrag eingebracht, indem sie kurz- und langfristige Hilfsmaßnahmen für die angeschlagene deutsche Solarindustrie einfordert. Diese beinhalten unter anderem zinsgünstige Kredite sowie weitere Förderprogramme. Aber auch eine Intensivierung der Forschung und Entwicklung von Photovoltaik-Speichersystemen fordert die Partei von der Bundesregierung.
Einen Umsatzrückgang von fast 50 Prozent mussten die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland im Jahr 2012 verkraften. Auch der Auftragsbestand ist nach Angaben des zuständigen Verbands schwach und die Auftragseingänge rückläufig.