Finanzierung: Wer in Speicher investiert, konzentriert sich auf den Eigenverbrauch und nicht mehr auf die Einspeisevergütung. Dafür kann ein Betreiber nun die Speicherförderung in Anspruch nehmen. Das klingt jedoch einfacher, als es ist: Seine Bonitäten und Sicherheiten werden wichtiger, und möglicherweise verliert er auch das Recht auf Vorsteuerabzug.
Verkauf: Es gibt zwei mögliche Gründe, warum Kunden bereits Speicher gekauft haben. Entweder sie haben ideelle Motive oder sie erwarten eine Stromspar-Rendite – sei sie nun realistisch oder ein haltloses Verkaufsversprechen. Im Gespräch mit uns berichten Kunden, warum sie bereits in Batteriespeichersysteme investiert haben.
Systemauslegung: Experten der HTW Berlin erklären, wie PV-Speichersysteme heute und zukünftig kostenoptimal dimensioniert werden können.
Montagetest: Wie schnell es geht, Module auf einem Dach zu montieren, lässt sich am besten vor Ort feststellen. Gemeinsam mit einer unabhängigen Gutachterin hat pv magazine Deutschland den Montagesystemhersteller Renusol besucht und die Zeit für die Montage von acht Modulen auf einem Trapezdach gestoppt. Dazu beurteilte eine Gutachterin das System.
DGS-Gutachter Udo Siegfriedt erklärt, was er bei der Begutachtung der Montagegestelle gesehen und gelernt hat. Seine Antworten lesen sich wie Kriterienkatalog, wie ein gutes Montagesystem wirklich aussehen sollte.
Chancen: Die etablierten Photovoltaikmärkte stagnieren oder schrumpfen sogar. Aber in anderen Regionen der Welt bieten sich neue Chancen.
Export: Im Nahen Osten und Nordafrika war in den vergangenen Jahren nur ein geringes Wachstum zu beobachten, und auch künftig wird es mit einem Anteil von einem bis drei Prozent der weltweiten Nachfrage nach Photovoltaik niedrig bleiben. Warum sehen viele dennoch diese Region als den nächsten großen Solarmarkt? Yasser Gamil, Geschäftsführer von Solarpraxis MENA, hinterfragt, was der Grund für all den Wirbel ist.
Upstream: Die derzeitige Krise erfasst auch die Maschinenbauer. Ihr Umsatz ist 2012 auf fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Markus Steinkötter kommentiert, wo die Fehler waren und wo die Zukunft liegen kann.
Ranking: Die zehn größten Hersteller kristalliner Module sind alle entweder chinesische Unternehmen oder produzieren in Asien. Zugenommen hat die Auftragsfertigung, die von den angekündigten EU-Handelszöllen voraussichtlich zusätzlich profitieren wird. Wettbewerbsvorteile haben diejenigen großen chinesischen Modulhersteller, die sich rechtzeitig unabhängiger vom europäischen Markt gemacht haben.
Ein beliebtes Argument gegen den weiteren Ausbau der Photovoltaik ist, Solarstrom sei unberechenbar und sprunghaft. Mehr davon werde daher gar nicht benötigt. Bruno Burger hat ausgerechnet, dass das nicht stimmt.