Der offiziellen Verkündung der nächstjährigen EEG-Umlage geht schon traditionell eine wochenlange politische Schlammschlacht voraus. Dabei betonten die Befürworter der Erneuerbaren, dass die EEG-Umlage nicht die wahren Kosten der Förderung erneuerbarer Energien widerspiegelt. Die Gegenseite nutzt die Zeit, um drastisch eine EEG-Reform zu fordern – oder besser noch die komplette Abschaffung des Gesetzes. Die Erneuerbaren- und Umweltverbände fordern daher unter anderem eine neue Berechungsgrundlage für die Umlage und endlich einen funktionierenden Emissionshandel in Europa.
Der Anstieg beträgt knapp 20 Prozent im kommenden Jahr. Die Übertragungsnetzbetreiber ermittelten für das kommende Jahr einen Umlagebeitrag von 23,6 Milliarden Euro.
Vor vier Jahren war die öffentliche Debatte ebenso durch ein Energiethema geprägt: Die Atomenergie, zu der trotz bestehenden Ausstiegsbeschlusses, klarer Gesetzeslage und ablehnender Haltung der Bevölkerung lange vor der Bundestagswahl eine gewaltige, wie sich später zeigte, erfolgreiche Pro-Kernenergie-Kampagne gestartet worden war. Am 28. Oktober 2010, beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP […]
Während die US-Tochter des Photovoltaik-Unternehmens bereits verkauft ist, befindet sich die deutsche Gesellschaft nun im Insolvenzverfahren. Das Betriebs- und Wartungsgeschäft von Gehrlicher Solar läuft zunächst aber weiter.
Der Geschäftsbetrieb bei dem Photovoltaik-Großhändler geht zunächst weiter. Der nun eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter will die bereits zuvor geführten Gespräche mit Investoren fortsetzen und Restrukturierungsmaßnahmen weiter umsetzen. Die Gehälter sind zunächst über das Insolvenzgeld gesichert.
Nach einem Zeitungsartikel soll der EU-Energiekommissar die staatlichen Beihilfen für fossile und atomare Kraftwerke schöngerechnet haben. Ursprünglich ergab der Bericht, dass die EU-Mitgliedsstaaten deutlich weniger Geld für erneuerbare Energien als für Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke ausgeben. Die Energiekonzerne selbst attaktieren derweil die Energiepolitik der EU und fordern ein Ende der Förderung der Erneuerbaren.
In der Union gibt es immer wieder grundlegende Grabenkämpfe zwischen Wirtschafts- und Umweltpolitikern. Nun hat der konservative Wirtschaftsflügel der CDU mal wieder das Ende des EEGs gefordert sowie drastische Einschnitte in die derzeitige Förderung von Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen.
Der Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands hat seine Forderung nach Ausgliederung der Förderung für alte Photovoltaik-Anlagen aus der EEG-Umlage erneuert. Krawinkel fordert, einen Altschuldentigungsfonds bei der KfW-Bank anzusiedeln.
Diese Artikelserie wird vermutlich Gegenreaktionen hervorrufen, in denen der Begriff vorkommt, der in den letzten Jahren in einigen Zeitungen in aggressiver Weise regelrecht inflationäre Verwendung fand : «Solarlobby». Mit Verlaub: Es ist albern, in Anbetracht von 40.000 verloren gegangenen Arbeitsplätzen in 2 Jahren, tagtäglichen Insolvenzen, unzähligen EEG-Veränderungen in wenigen Jahren, dauerhaften medialen Angriffen gegen die […]
Bei den Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien wird die EEG-Umlage gern als Kampfmittel genutzt. Nun fordert ein Bündnis, dass die tatsächlichen Kosten der EEG-Umlage auf der Stromrechnung offen dargestellt werden. Dafür startet es eine breit angelegte E-Mail-Kampagne.