Jetzt haben die Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz wieder Hochkonjunktur. Der Grund: Ab 2014 steigen die Strompreise erneut um etwa einen Cent. Schuld daran sind natürlich wieder einmal die erneuerbaren Energien. Sie dienen seit mindestens zehn Jahren als Sündenbock für höhere Stromrechnungen. Die alte Energiewirtschaft und ihre politischen Helfershelfer haben bei dieser Kampagne ein raffiniertes Lügengeflecht […]
Agora Energiewende hat eine Studie vorgelegt, wonach sich die EEG-Umlage in den kommenden Jahren kaum verändern wird. Die Weitergabe des gesunkenen Börsenstrompreises an die Verbraucher könnte zudem den Anstieg kompensieren. Der weitere Ausbau der Photovoltaik wird keinen nennenswerten Einfluss mehr auf die EEG-Umlage haben, so ein Ergebnis der Wissenschaftler des Öko-Instituts.
Zu diesem neuen Farbenspiel wird es auf Bundesebene vorerst nicht kommen. Nach erneuten Sondierungsgesprächen erklärten die Grünen-Spitze nun, dass es keine Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU geben wird.
Die EU-Kommission will für die Hälfte des Geldes einspringen, mit dem die ehemaligen Angestellten des Photovoltaik-Herstellers wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden sollen. Insgesamt suchen wohl noch 875 der 1244 ehemaligen First-Solar-Mitarbeiter nach einem neuen Job.
Erst im Mai hat der belgische Konkurrent Ducatt die Glassparte des deutschen Photovoltaik-Unternehmens mit Sitz in Fürth übernommen. Nun platzten Gespräche über die künftige Finanzierung. Der Geschäftsbetrieb läuft trotz Insolvenz aber weiter.
Die Umsätze der weltweiten Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern werden IHS zufolge in diesem Jahr wohl geringer als im Vorjahr ausfallen. Gründe dafür sind die rapiden Preisrückgänge bei Wechselrichtern für Großprojekte sowie der Kostendruck auf wichtigen Photovoltaik-Märkten.
Der auf Photovoltaik-Wechselrichter und Energiespeicherlösungen spezialisierte Hersteller ist zahlungsunfähig. Beim Amtsgericht Esslingen stellte Solutronic daher nun einen Insolvenzantrag.
Die wichtigste chinesische Produktionseinheit des Photovoltaik-Herstellers befindet sich bereits in einem Insolvenzverfahren. Die europäische Tochtergesellschaft mit Sitz in der Schweiz hat seit Monaten ein Schuldenmoratorium der Behörden laufen. Nun haben Anleiheinhaber in den USA einen Insolvenzantrag für Suntech gestellt. Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen hat nun drei Wochen Zeit, auf die Petition zu reagieren.
Der Bundesumweltminister sieht sich durch den weiteren Anstieg der EEG-Umlage bestätigt. Aus Altmaiers Perspektive hätte die Erhöhung verhindert werden können, wenn Bund und Länder sich auf die von ihm im Frühjahr vorgeschlagene Strompreisbremse hätten einigen können.
In der Türkei ist nun endlich der Startschuss für den Bau von kleineren Photovoltaik-Anlagen gefallen. Die türkische Regierung hat die Gesamtkapazität für Solarprojekte verdoppelt, die Einspeisetarife erhalten sollen.