Der EU-Kommissar hat Nachbesserungen bei den Verhandlungsergebnissen von Union und SPD für eine EEG-Reform gefordert. Zugleich warnte Oettinger vor Insolvenzen hunderter Unternehmen in Deutschland, sollten die Industrieprivilegien beim EEG zusammengestrichen werden.
Der brandenburgische Photovoltaik-Zulieferer wird nach Medienberichten rund einem Drittel seiner Mitarbeiter kündigen. Haticon hat derzeit 310 Mitarbeiter.
Bereits im Sommer war darüber spekuliert worden. Nun ist es offiziell: Refusol wird sich künftig um den direkten Service der Photovoltaik-Wechselrichter von Siemens kümmern. Der Konzern hatte sich zuvor bereits aus der Herstellung der Wechselrichter zurückgezogen.
Die bisherigen Vereinbarungen bei den Koalitionsverhandlung beurteilen die Unternehmen als halbherzig. Die Energieintensiven Industrien in Deutschland verlangen eine Drosselung der Energiewende und eine unverzügliche Marktintegration von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse.
Die Schweizer Versicherungsgruppe will über den Vermögenverwalter Black Rock grüne Anleihen für insgesamt bis zu einer Milliarde US-Dollar stützen. Das Geld soll vorrangig in den Bau von Photovoltaik- und anderen Erneuerbaren-Anlagen im privaten Bereich fließen, die beim Kampf gegen den Klimawandel helfen.
Mehr als 500 Teilnehmer sind derzeit in Berlin, um sich über Fortschritte und Erfahrungen bei der Entwicklung und Anwendung neuer Energiespeicher auszutauschen. Manche ausgestellte Systeme haben noch einen visionären Charakter.
Der Neubau im Stadtteil Adlershof hat mehr als 33 Millionen Euro gekostet und ist zum Großteil vom Land Berlin finanziert worden. Nun fehlen allerdings noch die Mieter, denn zahlreiche Insolvenzen haben die Solarindustrie nicht nur in der Hauptstadt deutlich dezimiert.
Im Bundesvorstand sollen sich mehrere Mitglieder nach einer Agenturmeldung dafür ausgesprochen haben, Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland langsamer ausbauen zu wollen. Die bisherigen Vereinbarungen mit der SPD sehen sie als unzureichend an.
Die globalen Vertriebs- und Serviceeinheiten des Hamburger Photovoltaik-Unternehmens gehören nun zu dem US-Finanzinvestor. Die Verhandlungen für die beiden insolventen Tochtergesellschaften, Conergy Solarmodule und Mounting Systems, sind auf einem guten Weg und sollen vielleicht noch in diesem Monat abgeschlossen werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat verschiedene Szenarien geprüft. Ergebnis ist, dass sich vor allem im Segment „Supermarkt“ und „Lebensmittelindustrie“ die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage bei gleichzeitiger Nutzung des selbsterzeugten Solarstroms rechnet.