Ein Kommentar von Tina Ternus, Energiebloggerin und Mitbegründerin des photovoltaikbüros, zur aktuellen politischen Diskussion über den Referentenentwurf zur EEG-Reform und wahren Hintergründe des Anstiegs der EEG-Umlage.
Nicht nur der polnische Ministerpräsident Donald Tusk meint, dass Deutschland zu sehr am Tropf der russischen Gaswirtschaft hängt und deshalb durch Putin erpressbar ist. Große Teile der deutschen Wirtschaft teilen diese Befürchtung und warnen deshalb vor Sanktionen gegen Russland in der Krim-Krise. Im Gegenzug könnte Putin der deutschen Wirtschaft den Gashahn zudrehen. Wie erpressbar ist […]
Die Ministerpräsidenten der Länder haben auf ihrer Konferenz über den Vorschlag von Gabriel für eine EEG-Novelle beraten. Sie sehen noch Änderungsbedarf, vor allem bei der Verteilung der finanziellen Lasten, der Marktorientierung und der europarechtskonformen Ausgestaltung.
Shunfeng Photovoltaic hat erneut eine Verschiebung angekündigt. Ursprünglich wollte der chinesische Photovoltaik-Hersteller die Übernahme des Konkurrenten Wuxi Suntech bereits am 20. Februar abschließen. Nun ist es auf den 21. März verschoben.
Auch dieses Jahr haben drei Unternehmen den Innovationspreis des Otti-Photovoltaik-Symposiums erhalten. Die Jury zeichnet einen Laderegler, eine clevere Monteurshilfe und eine Funklösung für Module aus.
90 Prozent der Photovoltaik-Unternehmen gehen nach einer Verbandsbefragung davon aus, dass der jährliche Zubau unter 2,5 Gigawatt sinken würde, wenn die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch von Solarstrom erhoben werden sollte. Außerdem erwarten sie Auftrags- und Arbeitsplatzverluste. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft sind bereits etwa die Hälfte der einst 130.000 Arbeitsplätze rund um die Photovoltaik in Deutschland vernichtet worden.
Nach der X-Gigawatt-Fabrik nun das Supergrid – beim Fraunhofer-ISE nimmt man sich nun der großen Aufgaben an. Hintergrund ist, dass in Marokko 2016 das erste Solarkraftwerk ans Netz gehen soll. Ein Teil des Solarstroms könnte auch nach Europa fließen.
Im April sollen die Inhaber der Anleihen einen gemeinsamen Vertreter wählen. Das Photovoltaik-Unternehmen sucht derzeit nach einem Investor, der SAG Solarstrom weitgehend erhält und die Geschäfte fortführt.
Würde die bayerische Staatsregierung einfach auf einen Mann aus eigenen Reihen (Josef Göppel) hören, wüsste sie, warum die EEG-Umlage wirklich mittlerweile auf bereits auf 6,24 Cent/Kilowattstunde gestiegen ist. Aufgrund eines völlig irrsinnigen Umlagemechanismus seit 2009 beschlossen (AusglMechV), der den Spotmarktpreis der Strombörse als Rechenbasis zur Berechnung der EEG-Umlage vorgibt und Erneuerbare verpflichtet, vollständig am Spotmarkt […]
Aus dem Freistaat kommt heftige Kritik an den EEG-Reformplänen von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel. Die bayerische Staatsregierung verlangt radikale Einschnitte bei der Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. So sollen keine neuen EEG-Anlagen mehr gefördert werden, wenn dadurch die EEG-Umlage auf mehr als 6.24 Cent je Kilowattstunde steigen würde.