Das auf konzentrierende Photovoltaik (CPV) spezialisierte Unternehmen Soitec hat die ersten 22 Megawatt eines CPV-Kraftwerks in Südafrika in Betrieb genommen. In den kommenden Monaten soll auch die zweite Hälfte des Kraftwerks fertig gestellt werden.
Das Photovoltaik-Unternehmen bietet nun für die Fassadenintegration Solarmodule in den Farben terrakotta, grün und blau an. Antec Solar setzt dabei auf die eigene Dünnschichttechnologie.
Bei einer Käuferumfrage hat IHS herausgefunden, dass in den USA ein niedrigerer Preis für Solarmodule eine größere Bedeutung hat als in Deutschland oder Großbritannien. Die Zuverlässigkeit und Qualität der Photovoltaik-Produkte wird aber in allen drei Ländern als wichtiger angesehen.
Nach Informationen von pv magazine sollen zum 1. April die von der EU festgesetzten Mindestpreise für kristalline Solarmodule aus China von 0,56 auf 0,53 Euro pro Watt sinken. Damit könnten sich Photovoltaik-Projekte in Europa wieder mehr rechnen. Bei EU Prosun sieht man keine Grundlage für die Preissenkung und will dagegen vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Der EU-Handelskommissar wollte die Senkung nicht kommentieren. Es wurde auch bekannt, dass die Photovoltaik-Exporte chinesischer Produkte nach Europa nach dem Handelsstreit deutlich zurückgegangen sind.
Auf 140 Dächern sollen in Berlin Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6.4 Megawatt installiert werden. Den Solarstrom will ORCO-GSG künftig zum Teil selbst verbrauchen und auch Berliner Gewerbetreibenden zu günstigen Konditionen Anbieter. Die Investitionsbank Berlin finanziert das neun Millionen Euro teure Projekt.
Der japanische Konzern stärkt damit seine Position im Bereich der Lithium-Ionen-Speicher. Für den Kauf der A123 Energy Solutions sollen rund 100 Millionen US-Dollar fließen. Ab Juni soll die Batteriesparte unter dem neuen Namen NEC Energy Solutions starten.
Der BDEW fordert auf der „Energy Storage“, dass die Abgaben und Umlagen auf Speicherstrom gestrichen werden müssten und erntet Beifall von etlichen Rednern. Ansonsten bekräftigten die BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller und Vertreter des Wirtschaftsministeriums vor allem bekannte Positionen zur Energiewende und Speichereinsatz.
Die Konferenzmesse „Energy Storage“ begann mit einem Blick nach Kalifornien. Die California Public Utility Commission hat den Versorgern die Vorgabe gemacht, bis 2020 insgesamt 1325 Megawatt Speicherkapazität zuzubauen.
Das Wirtschaftsministerium in Tokio hat nun final entschieden, dass ab April die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen um elf Prozent sinkt. Außerdem soll eine Deadline für die Umsetzung genehmigter Photovoltaik-Projekte eingeführt werden.
Der Photovoltaik-Verband und Verbraucherschützer fordern, dass stromintensive Industrie, Gewerbe und Privatverbraucher bei der Belastung des Eigenverbrauchs gleichgestellt werden müssen. Sie kritisieren die Pläne Gabriels, nur die Industrie zu entlasten. Sie sollen maximal 1,25 Cent je Kilowattstunde für selbst verbrauchten Strom zahlen. Die Pläne des Ministeriums sehen nach BSW-Solar-Informationen weiter vor, dass die Direktbelieferung von Mietern mit Solarstrom künftig mit der vollen Höhe der EEG-Umlage belastet werden soll.