BUND und Greenpeace haben ein Gutachten vorgelegt, wonach die EEG-Umlage um etwa zwölf Prozent sinken könnte, wenn die Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie von Braunkohle-Tagebauen abgeschafft wird. Die Bundesregierung sollte die konventionelle Stromerzeugung im Zuge der EEG-Reform stärker an den Kosten der Energiewende beteiligen.
Nach der Übernahme von Solarworld sind zwar mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze von Bosch Solar gerettet worden. Für die etwa 600 verbliebenen Mitarbeiter, die nicht von Solarworld übernommen wurden, wird nun eine Transfergesellschaft gegründet. Ihre Perspektiven sind nach einem Medienbericht aber düster. In Frankreich laufen derweil immer noch die Verhandlungen für eine Übernahme des Bosch Solar-Werks durch einen Investor.
Das insolvente Photovoltaik-Unternehmen sucht nach einem Geldgeber, der die bestehenden Strukturen weitgehend erhält. Die finalen Angebote ausgewählter Interessenten werden für die kommenden Wochen erwartet. Der Vorstandschef von SAG Solarstrom hat im Zuge einer Vereinbarung seine Anteile am Unternehmen an eine Bank abtreten müssen.
Schmutzige Mega-Kraftwerke, die gar nicht oder selten laufen und dennoch permanent Geld einspielen: Der Traum der Energieriesen und Albtraum umweltbewusster Verbraucher könnte schon bald Realität werden. Denn wenn die geplante Infrastrukturumlage zur Bereithaltung von Grundlastkapazität für den Strommarkt tatsächlich kommt, rechnet sich das vor allem für E.ON, Vattenfall und Co.; die Zeche aber zahlen die […]
Bereits vor einem Jahr ist der Sunny Boy Smart Energy auf der Intersolar als Produktinnovation ausgezeichnet worden. Nun ist der wandmontierbare Großserien-Photovoltaik-Wechselrichter mit integrierter Lithium-Ionen-Batterie auch lieferbar.
Der Photovoltaik-Hersteller konnte auch im ersten Quartal 2014 seine Umsatz- und Gewinnzahlen stabilisieren. Die Modulproduktion in Singapur soll bis Ende kommenden Jahres auf 1,3 Gigawatt ausgebaut werden. Wichtigste Absatzmärkte für REC Solar sind weiterhin Deutschland, Großbritannien und Japan. Die Senkung des Mindestimportpreises für chinesische Solarmodule in Europa auf 0,53 Euro pro Watt beruht nach Ansicht offenbar von REC Solar auf einem Konsens der Industrie. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber nicht. (korrigierter Artikel)
Die Lage vieler deutscher Photovoltaik-Unternehmen ist prekär. Die nun erfolgte Insolvenzmeldung von Wagner Solar hat aber Vereinigungen wie Eurosolar und EU Prosun auf den Plan gerufen, die darin ein Fanal falscher Energie- und Wirtschaftspolitik sehen.
Der Bau neuer Photovoltaik-Anlagen ist nach dem Boom zu Beginn des vergangenen Jahres in Griechenland nahezu zusammengebrochen. Grund dafür sind rückwirkende Kürzungen der Einspeisevergütung und Sonderabgaben für Photovoltaik, die die griechische Regierung im Zuge der Novellierung des Fördergesetzes beschlossen hat. Viele Anlagenbetreiber treibt dies in die Zahlungsunfähigkeit, zumal Stromversorger die Auszahlungen seit Monaten einbehalten.
Der Hersteller von Dünnschichtmodulen will mittelfristig die Preise für seine Photovoltaik-Module senken. Die IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt hat Calyxo eine weitere Finanzierungszusicherung gegeben.
Das hessische Photovoltaik-Unternehmen ist das nächste Opfer der anhaltenden Krise der deutschen Solarindustrie. Der Geschäftsbetrieb von Wager Solar soll aber zunächst weiterlaufen.