Der Maschinenbauer aus Reutlingen soll eine voll integrierte Produktionslinie für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien liefern. Es ist nach Manz-Angaben der größte Einzelauftrag im Batteriesegment. Das Auftragsvolumen wird mit einem zweistelligen Millionenbetrag beziffert.
Der Chef der Deutschen Energieagentur ist noch nie wirklich als Freund des Solarstroms in Erscheinung getreten. Vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages forderte er nun auch eine Netzkostenpauschale, die vor allem Betreiber von Photovoltaik-Anlagen treffen soll. Eine genauere Erklärung seiner Vorstellungen verweigert er allerdings.
Momentan gibt es auf der Insel den dynamischsten Zubau bei Photovoltaik-Anlagen. Die Realisierung vieler großer Solarparks hat nun dazu geführt, dass die installierte Photovoltaik-Leistung in Großbritannien Ende April bei mehr als drei Gigawatt lag. Ob der Ausbau der Photovoltaik auch im kommenden Jahr so stark weitergeht, wird maßgeblich von der Entscheidung der Regierung abhängen, die derzeit die Solarförderung für Solarparks untersucht.
Die Wissenschaftler des Fraunhofer CSP können Solarzellen nun mit einem LED-basierten Sonnensimulator vermessen. Die neuartigen künstlichen Sonnen können das Spektrum des Lichts besser nachbilden.
Felix Krause ist Geschäftsführer der Onlineplattform Milk the Sun. Er sieht einen Trend, dass Projektentwickler und Betreiber ihre Photovoltaik-Anlagen zunehmend per Internet zum Verkauf anbieten sowie Investoren international Projekte für den Kauf finden.
Nach einer Studie der Agora Energiewende führen vorm allem die Inflexibilität der Braunkohle- und Atomkraftwerke sowie der wärmeorientierte Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zu den negativen Strompreisen, die in der Folge die Förderung der Erneuerbaren teurer machen. Bei Photovoltaik- und Windkraftanlagen hat es hingegen noch nie einen Stromüberschuss gegeben.
Nach ersten Analysen des Fraunhofer-ISE sind in der vergangenen Woche neue Höchstwerte bei der Erzeugung von Solarstrom zu verzeichnen gewesen. Insgesamt produzierten die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland in der ersten Juniwoche 1,26 Terawattstunden Strom. Am Pfingstwochenende erreichten sie einen Anteil von bis zu 50 Prozent an der Last.
Eine afghanisch-deutsche Firma will diese riesige Summe in der kommenden Dekade in die Entwicklung von Photovoltaik-Projekte investieren. Die Solarenergie soll damit Strom auch in die entlegensten Regionen Afghanistans bringen.
Korrektur. Die Qatar Solar Energy will eine integrierte Photovoltaik-Produktion im Gigawattformat in dem Emirat aufbauen. Nun beginnt allerdings erst einmal die Fertigung von Solarmodulen mit 300 Megawatt jährlich.
Europas große Solarmesse war auch in diesem Jahr wieder einen Besuch wert. Obwohl viele Unternehmen mit den unbeständigen Bedingungen auf dem deutschen und internationalen Photovoltaik-Markt zu kämpfen haben, präsentierten die Aussteller viele neue Konzepte und Ideen.