Der Freiburger Photovoltaik-Hersteller bereitet derzeit einen entsprechenden Antrag vor. Im Schutzschirmverfahren sollen dann die Solar-Fabrik AG und die Tochter Solar-Fabrik Wismar GmbH restrukturiert werden. Die übrigen Gesellschaften sollen von der Insolvenz nicht betroffen sein.
Künftig will das oberschwäbische Photovoltaik-Unternehmen keine Montagesysteme für Solarmodule mehr anbieten. Erste Gespräche mit potenziellen Käufern der Sparte Montagelösungen laufen bereits.
Während der sozialdemokratische Sprecher der AG Wirtschaft und Energie betont, dass Ausschreibungen erst noch unter Beweis stellen müssen, dass sie besser für Kosteneffizienz und Akteursvielfalt, ist für die Wirtschaftspolitiker der Union klar, dass ab 2017 Photovoltaik, Windjraft und Biomasse nur noch über Ausschreibungen gefördert werden.
Interview: Intelligente Stromnetze sind deutschlandweit auf dem Vormarsch und entwachsen langsam dem Entwicklungsstadium. Jakob Wachsmuth ist Experte für systemische Innovationsprozesse im Energiesektor und Geschäftsführer des Vereins Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg.
Anlässlich der 1. Jahreskonferenz von SmartGridsBW am 5. und 6. März in Mannheim erklärt er im Interview, worauf es bei Smart Grids ankommt und welche Optionen es für smarte Quartiere gibt.
Die Übertragungsnetzbetreiber können nunmehr auch Strom aus Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen auf viertelstündlicher Basis am Strommarkt verkaufen. Die flexiblere Vermarktung soll die Verkaufsergebnisse verbessern und kommt nach Behördenangaben unmittelbar mit EEG-Konto zugute. Die Neuregelung gilt ab 1. Februar.
Die beiden Photovoltaik-Unternehmen wollen künftig in Deutschland kooperieren. Grund ist die steigende Nachfrage nach modulbasierten Leistungsoptimierern und Wechselrichtern in Deutschland.
Es hatte zwei Anläufe benötigt, ehe die Kooperation zwischen der Colexon Energy AG und dem belgischen Photovoltaik-Unternehmen 7C Solarparken NV gelang. Der Firmensitz wird von Hamburg nach Bayreuth verlegt.
Die Reaktionen auf die Verabschiedung der Ausschreibungsverordnung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind wenig überraschend. Der BSW-Solar sieht weiterhin problematische Punkte und kritisiert geringes Volumen, eingeschränkte Standortwahl und Größenbegrenzung auf 10 Megawatt. Der BDEW sieht dagegen einen ersten Schritt in Richtung Marktintegration der Erneuerbaren geschafft.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Verordnungsentwurf zu Ausschreibungen bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschlossen. Die erste Ausschreibungsrunde kann damit zum 15. April kommen.
Anil Srivastava sieht die Zukunft der Energiespeicher in einem Multitechnologieansatz, bei dem die Stärken unterschiedlicher Speichertypen kombiniert werden. Die derzeitige Debatte über Speichersysteme ist nach Ansicht des Leclanché-Chefs zu sehr auf Vor- und Nachteile einzelner Speichertechnologien ausgerichtet. Sein Konzept wird er auf der Energy Storage Europe in Düsseldorf näher ausführen.