Die Photovoltaik-Nachfrage könnte um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr anwachsen. Der größte Sprung seit 2011. Im kommenden Jahr könnte dann die Marke von 300 Gigawatt weltweit installierter Photovoltaik-Leistung durchbrochen werden.
Immerhin 70 Prozent der ausstehenden Forderungen aus einer mittelfristigen Schuldverschreibung zahlte der chinesische Photovoltaik-Hersteller zurück. Die restlichen 30 Prozent sollen innerhalb des kommenden Jahres folgen.
Eine Finanzierungslücke zwingt den Energiespeicher-Hersteller dazu, die Produktion seiner Photovoltaik-Speicher aufzugeben. Die Suche nach einem Investor soll aber weitergehen.
Lokale Photovoltaik-Hersteller sollen chinesische Produkte als in Taiwan hergestellt umetikettiert haben, damit die bestehenden Mindestpreisbestimmungen und Einfuhrzölle in Europa umgangen werden. Namen der sieben taiwanesischen Hersteller werden nicht genannt, aber die Staatsanwaltschaft ermittelt. In der EU läuft dazu derzeit eine Untersuchung, um diese Umgehung der geltenden Bestimmungen künftig zu verhindern.
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller wird Batteriewechselrichter und Systemtechnik liefern. Neben SMA sollen nur koreanische Unternehmen an dem Großspeicher-Projekt zur Bereitstellung von Regelenergie beteiligt sein.
Bei den Eidgenossen ist der Photovoltaik-Zubau leicht rückläufig und wird sich nach Einschätzung von Experten auch im kommenden Jahr voraussichtlich nicht großartig weiterentwickeln. Dagegen herrscht in Österreich ein gewisser Optimismus, dass sich die neu installierte Photovoltaik-Leistung im kommenden Jahr positiv entwickeln wird. Die Alpenrepublik steht an der Schwelle von einem Gigawatt installierter Gesamtleistung.
Die Umweltorganisation bekundete kürzlich überraschend Interesse am Erwerb des Braunkohlegeschäfts des Schweden Energiekonzerns in Deutschland. Es will die Kraftwerke und Tagebaue aber nicht weiterbetreiben. Konkurrenz hat Greenpeace im Bieterprozess von zwei tschechischen Energiekonzernen.
Ab April 2016 sollen spanische Betreiber von PV-Eigenverbrauchsanlagen Abgaben auf die erzeugte Energiemenge und die installierte Leistung bezahlen. Anlagen mit weniger als 100 Kilowatt Leistung sollen überschüssigen Strom zudem nicht mehr vergütet bekommen, wenn er ins Netz eingespeist wird.
In Bayern werden nun wieder Photovoltaik-String- und Zentral-Wechselrichter produziert. Die Solarmax-Gruppe will ab sofort auch neue Geräte entwickeln und setzt dazu auch auf das Know-how ehemaliger Mitarbeiter von der insolventen Sputnik Engineering AG.
Diese Summe werden die Übertragungsnetzbetreiber bei der Ermittlung der EEG-Umlage für 2016 berücksichtigen. Es ist der „geringste“ Überschuss seit November 2014; aber immer noch mehr als eine Milliarden Euro mehr als vor Jahresfrist.