Die Staatsministerin im britischen Energieministerium erklärte am Donnerstag in einer Sitzung des Unterhauses, dass es „fairer und einfacher ist, den Mindestimportpreis zu entfernen, solange die derzeitige Prüfung läuft“. Solarpower Europe begrüßte die öffentliche Stellungnahme der britischen Regierung zu den Mindestimportpreisen für chinesische Photovoltaik-Hersteller – EU Prosun hingegen nicht.
Die Zahl der neu installierten Photovoltaik-Anlagen im vergangenen Jahr dürfte unter 1,5 Gigawatt liegen. Dennoch haben die bestehenden Solaranlagen deutlich mehr sauberen Strom geliefert als im Jahre davor, wie eine Auswertung zeigt.
Das Solar Cluster Baden-Württemberg rechnet vor, warum sich die Investition in eine neue Photovoltaik-Anlage für Hausbesitzer nach wie vor lohnt. Gesunkene Investitionskosten bei stabiler Einspeisevergütung und etwa höheren Strompreisen machen Solarstrom rentabel. Mit der Optimierung des Eigenverbrauchs kann die Rendite aus Sicht der Branchenvereinigung noch gesteigert werden.
Photovoltaik-Anlagen mit 700 Megawatt Gesamtleistung von Strata Solar in den USA sind mit Monitoringsystemen des deutschen Unternehmens ausgerüstet. Bis Mitte des Jahres sollen es 1,4 Gigawatt sein. Geplant ist sowohl die Nachrüstung bestehender Solarparks als auch die Ausstattung neuer Photovoltaik-Kraftwerke.
Nicht nur Photovoltaik und Windkraft haben im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Auch die Kohlekraftwerke liefen auf Hochtouren und sorgten so dafür, dass Deutschland viel zu viel Energie produzierte, um sie selbst nutzen zu können. 60,9 Terawattstunden wurden ins Ausland exportiert – das ist etwa ein Zehntel der Gesamtproduktion.
Der Photovoltaik-Hersteller begründet dies mit einer Entscheidung der Public Utilities Commission (PUC) kurz vor Weihnachten. Die betroffenen Mitarbeiter sollen nun möglichst in wirtschaftsfreundlicheren US-Bundesstaaten einen neuen Job finden.
In einer vorläufigen Entscheidung bei der zweiten Prüfung der seit 2012 geltenden Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle für Solarzellen aus China sind niedrigere Tarife vorgeschlagen worden. Die Erfahrungen aus der ersten Runde lehrt aber, dass dies noch kein Grund zur Freude für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller ist.
Im Dezember 2015 hat der Vorstandschef gemeinsam mit einer Investmentfirma Interesse an einer Übernahme des chinesischen Photovoltaik-Herstellers signalisiert. Derzeit prüft eine Sonderkommission das Angebot, die nun Unterstützung bekommt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat sich in den vergangenen Monaten primär um die Restrukturierung seiner Schulden gekümmert. Immerhin gelang es Yingli dabei, dass die Aktien an der New Yorker Börse auch weiterhin gehandelt werden.
Der Wert liegt fast einen halben Cent unter dem Einheitspreis, der in der zweiten Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ermittelt worden ist. Ein Nachrückverfahren war nicht notwendig. Die erfolgreichen Bieter haben nun 24 Monate Zeit, ihre Solarparks zu realisieren.