Auf einer Veranstaltung in Berlin hat der Berliner Think-Tank seine Studie vorgestellt, die für einen Kohleausstieg bis 2040 in Deutschland plädiert, und die Debatte darüber eröffnet. Sie ist als Beitrag für den zu erstellenden „Klimaschutzplan 2050“ gedacht. Beim Bundeswirtschaftsministerium und Erneuerbaren-Verbänden stößt der Plan auf wenig Gegenliebe.
Das Bundeswirtschaftsministerium zieht nach den ersten drei Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen Bilanz und hebt vor allem das von Runde zu Runde gesunkene Preisniveau, aber auch die Wahrung der Akteursvielfalt hervor. Ob Ausschreibungen geeignet sind, die Ausbauziele für die Photovoltaik-Anlagen zu erreichen, kann die Politik aber noch nicht sagen. Die Grünen kritisieren, dass die Bundesregierung die Erneuerbaren zu Ausschreibungen zwingen will, ohne gesicherte Erkenntnisse zu haben.
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der letzten Ausschreibungsrunde 2015 für Photovoltaik-Freiflächenanlagen veröffentlicht. Alle erfolgreichen Bieter haben die Zweitsicherheit geleistet und können nun ihre Solarparks bauen, für die sie eine Vergütung von 8,00 Cent pro Kilowattstunde erhalten werden.
Für die Erweiterung der Zellfertigung in Gumi wird der Photovoltaik-Hersteller 435 Millionen US-Dollar investieren. Sechs neue Produktionslinien sollen installiert werden.
Erwartungsgemäß ist im Dezember der Überschuss auf dem Konto, aus dem die Übertragungsnetzbetreiber die Vergütungen für Photovoltaik-, Windkraft- und andere Erneuerbaren-Anlagen finanzieren, nochmals gestiegen. Das Plus bewegte sich im vergangenen Jahr zwischen 2,5 und mehr als 5,0 Milliarden Euro.
Die Investition von 500 Millionen Euro in Photovoltaik und Windkraft an Land hat die Stadtwerke-Kooperation angekündigt. Nun hat sie mit dem Solarpark Pritzen den ersten Schritt gemacht.
Derzeit gibt es einen Verfall bei Rohöl- und Dieselpreisen. THEnergy hat analysiert, warum es sich für energieintensive Bergbauunternehmen gerade jetzt lohnt, in Photovoltaik und Windkraft zu investieren.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will das Werk gemeinsam mit Demeter Power bauen. Noch in diesem Jahr soll die Modulfertigung in der ersten Produktionsstätte von Yingli außerhalb Chinas beginnen.
In der Alpenrepublik sind im vergangenen Jahr neue Photovoltaik-Anlagen mit etwa 300 Megawatt Gesamtleistung installiert worden. Der Schweizer Photovoltaik-Markt ist damit stabil. Aus Sicht von Swissolar sollten aber mit Blick auf den Atomausstieg mindestens 800 Megawatt pro Jahr installiert werden.
2015 sind nach wissenschaftlichen Schätzungen rund 20.000 private Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland installiert worden. Das sind deutlich mehr als neue Elektrofahrzeuge, die auf deutschen Straßen rollen.