Zwei der größten Photovoltaik-Unternehmen Deutschlands haben in den vergangenen Tagen ihre vorläufigen Geschäftszahlen für 2015 vorgelegt und einen Ausblick auf das laufende Jahr gewagt. Götz Fischbeck, Industrieexperte und CEO von Smart Solar Consulting, hat die Zahlen im Auftrag von pv magazine genauer unter die Lupe genommen und ist sowohl für SMA als auch für Solarworld durchaus optimistisch. Gerade in den USA sind beide Photovoltaik-Hersteller sehr stark vertreten.
Der Münchner Konzern hat insgesamt aber keinen Grund zu klagen. Nach den vorläufigen Zahlen hat Wacker Chemie seinen Umsatz im vergangenen Jahr erstmals auf mehr als fünf Milliarden Euro steigern können. In den USA fährt das Unternehmen derzeit sein neues Siliziumwerk hoch.
Vor wenigen Tagen hat die Bundesnetzagentur die Zubauzahlen für 2015 veröffentlicht. Nun wagen die Bonner Analysten einen wenig optimistischen Ausblick für dieses Jahr und erwarten erneut eine Verringerung der neu installierten Photovoltaik-Leistung.
Die Analysten erwarten ein Wachstum von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. IHS geht davon aus, dass vor allem Photovoltaik-Freiflächenanlagen in diesem Jahr gebaut werden.
Das meiste Geld floss bislang in die Entwicklung von Windkraftprojekten, vor allem auf hoher See. Die Investitionen in Photovoltaik machten bislang rund zwei Prozent der Gesamtsumme bei Eon aus.
Der Stuttgarter Energieversorger leidet wie seine Konkurrenten RWE, Eon und Vattenfall unter der sinkenden Rentabilität seiner fossilen Kraftwerke. Für 2015 verkündet EnBW deshalb nun einen Wertberichtigungsbedarf von etwa 700 Millionen Euro. Insgesamt liegen die Sonderbelastungen bei etwa 950 Millionen Euro.
Die Auslieferung der ersten Photovoltaik-Speichersysteme läuft erst langsam an. Das hält den Tesla-Chef aber nicht davon ab, für Sommer bereits eine verbesserte Version des wandmonierbaren Speichersystems anzukündigen.
Um möglichst schnell viel Wohnraum für geflüchtete Menschen entstehen zu lassen, ist es nicht nötig sinnvolle Baustandards abzusenken, meint der Architekt Rolf Disch. Mit einer neuen modularen Plusenergie-Wohnlösung schlägt er einen anderen Weg vor. Im Gespräch mit pv magazine verrät Tobias Bube, ein Mitarbeiter von Disch, Details zum Energiekonzept.
Nach verschiedenen Medienberichten gibt es Pläne, wonach das Photovoltaik-Geschäft des japanischen Elektronikkonzerns in das Business der Showa Shell Sekiyu-Tochter integriert werden könnte. Zuvor gab es bereits Spekulationen, dass Foxconn das Solargeschäft von Sharp übernehmen will und dafür fünf Milliarden Euro geboten haben soll.
Der Bund der Energieverbraucher und weitere Unterstützer haben eine Unterschriftenaktion gestartet. Die Bundesregierung soll dabei aufgefordert werden, die Energiewende nicht zu versenken.