Brüssel hat Bedenken, dass die Einführung der Kapazitätsreserve in Deutschland den Wettbewerb verfälschen und Kraftwerksbetreiber gegenüber Lastmanagern begünstigt. Das EU-Beihilfeverfahren soll ergebnisoffen geführt werden und zeigen, ob die Kapazitätsreserve überhaupt erforderlich ist.
Interview: Nach Erfolgen in den Niederlanden ist der Großhändler nun auch in Deutschland aktiv. Das Unternehmen will nach Aussagen seines Geschäftsführers, Sebastian Muissus, ein wenig Schwung in den etwas eingeschlafenen Photovoltaik-Großhandel in Deutschland bringen. Vertriebsleiter Oliver Wortmann erklärt im pv magazine-Interview, dass über die Online-Handelsplattform und die verschiedenen Standorte bereits 850 Installateure, EPCs und lokale Händler in Europa beliefert werden.
Forscher der TU Dortmund testen derzeit verschiedene Smart-Grid-Anwendungen. Der Batteriecontainer von Schmid soll in dem AC-Testnetz netzparallel und im Inselbetrieb eingesetzt werden.
Nach dem gemeinsamen Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, des Frankfurt School-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance und Bloomberg New Energy Finance fielen die Investitionen in Photovoltaik, Windkraft & Co. um 23 Prozent im vergangenen Jahr. Gleichzeitig wuchs die weltweit neu installierte Leistung der Erneuerbaren-Anlagen um neun Prozent auf 138,5 Gigawatt an. In Deutschland sind die Investitionen nach dem Bericht um 14 Prozent 2016 gesunken.
Dem gemeinschaftlichen Erzeugen und Verbrauchen von erneuerbaren Energien wird von den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen noch massiv behindert. Nach einem aktuellem Bericht des Bündnis Bürgerenergie hat das Prosuming aber das Potenzial das zentralistische Energiesystem komplett auf den Kopf zu stellen.
Das Batteriesystem „EnspireME“ soll überschüssigen Windstrom lokal speichern. Das Pilotprojekt setzen die Unternehmen in Schleswig-Holstein um und werden vom Bundesland dabei unterstützt.
Die Möglichkeiten der Photovoltaik-Nutzung werden immer vielfältiger. Das EU-Projekt „PV Financing“ hat nun kostenlos Leitfäden und Musterverträge für sieben europäische Länder veröffentlicht, die bei Umsetzung von neuen Photovoltaik-Geschäftsmodellen helfen sollen.
In der neuen Ausschreibungsrunde sind erstmals auch Zuschläge für Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten in Bayern und Baden-Württemberg möglich. In der letzten Runde lag der durchschnittliche Zuschlagswert bei 6,58 Cent pro Kilowattstunde. Mit den zusätzlichen Flächen wird er nun voraussichtlich weiter sinken.
In zwei unterschiedlichen Prognosen gehen IHS Markit und GTM Research von einem geringerem Marktwachstum als im Vorjahr aus. Die weltweite Nachfrage wird sich vermutlich noch stärker auf die vier großen Märkte China, USA, Indien und Japan konzentrieren.
Die Neuausrichtung des Speicherherstellers umfasst nicht nur ein neues Marken-Design mit neuem Logo. Vielmehr will Senec nun auch Endkunden beim Umstieg auf die Selbstversorgung mit Energie beraten.