Um 32 Prozent ist die installierte Photovoltaik-Leistung IRENA zufolge im vergangenen Jahr gewachsen, auf fast 400 Gigawatt weltweit. Die Windenergie konnte nur um zehn Prozent zulegen, alle Erneuerbaren zusammen nur um rund acht Prozent. Der große Erfolg für die Photovoltaik geht vor allem auf die Kostensenkungen in den vergangenen Jahren zurück.
Die Hamburger Hochbahn will sich bis 2032 rund 1000 Elektrobusse anschaffen. Der Energietechnik-Spezialist Emutec plant dafür die Ladeinfrastruktur, die am neuen Busbetriebshof entstehen soll. Der Strom für die Ladung der Elektrobusse soll aus dem Hochspannungsnetz über ein eigens errichtetes Umspannwerk kommen.
In China dürfte dabei erneut mehr als die Hälfte der neu installierten Photovoltaik-Anlagen entstehen. Besonders für das vierte Quartal des Jahres sind die Analysten optimistisch und erwarten allein in den drei Monaten einen Rekordzubau von 34 Gigawatt Photovoltaik-Leistung.
Die Bundesnetzagentur veröffentlicht seit kurzem auch eine Liste mit gemeldeten EEG-Speichersystemen. Darin sind bislang aber nur ein Bruchteil der in Deutschland installierten Photovoltaik-Heimspeicher verzeichnet. Momentan müssen die Betreiber keine Bußgelder fürchten, wenn sie ihre Batteriespeicher erst verspätet melden. Ausnahmen bei der Meldepflicht gibt es für „wirkliche Insellösungen“.
Die Lieferung der Module hat bereits begonnen. Insgesamt soll die schwimmende Photovoltaik-Anlage auf eine Leistung von 1,85 Megawatt kommen – sie soll außerdem ein Musterbeispiel für weitere Projekte dieser Art in den Niederlanden werden.
Nach einer aktuellen Analyse könnten Regierungen weltweit 11,2 bis 13,8 Billionen US-Dollar bis 2040 zuviel in fossile Brennstoffe investieren, wenn sie sich an das Hauptszenario im World Energy Outlook der Internationalen Energie Agentur halten. Das CO2-Budget für das Zwei-Grad-Ziel wäre in diesem Szenario bereits 2034 erschöpft.
Für immer mehr Investoren werden Minigrids interessant. So haben Facebook und Microsoft einen Fonds mit 50 Millionen US-Dollar für solche Projekte ins Leben gerufen. THEnergy sieht aber noch Handlungsbedarf, um die für die Lösungen zur ländlichen Elektrifizierung noch schneller voranzubringen.
Das Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit an einem neuen Strommarktgesetz. Damit soll künftig in Luxemburg die Nutzung von Stecker-Solar-Geräten problemlos möglich sein. Der Photovoltaik-Eigenverbrauch soll nach dem Entwurf von der Stromsteuer befreit werden.
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat in einem Gutachten die nötigen Schritte skizziert, wie die Verkehrswende in Deutschland gelingen kann. Der Elektromobilität kommt dabei im Vergleich zu anderen Technologien die größte Bedeutung zu.
Die Bundesregierung soll sich dazu äußern, wann es von den Plänen der Energiekonzerne erfahren hat und wie sie deren Neuaufstellung kartellrechtlich bewertet. Die Grünen fragen auch nach den Erwartungen zu weiteren Konzentrationsbewegungen im Strommarkt und ob dies negative Folgen für die Stromkunden haben wird.