Die Produktion wird derzeit wegen des laufenden Insolvenzverfahrens heruntergefahren, doch in seiner Pilotlinie hat der Photovoltaik-Hersteller einen neuen Meilenstein erzielt. Flöther wertet das als wichtiges Signal für potenzielle Investoren.
Zum Tag der Erneuerbaren Energien hat die Agentur die Erfolge der zurückliegenden Jahren noch einmal aufgelistet. Die Umsatze aus dem Anlagenbetrieb sowie die Investitionen in neue Anlagen sind demnach im vergangenen Jahr auf jeweils über 16 Milliarden Euro gestiegen. Photovoltaik, Windkraft und Co. standen damit auch 2017 für wirtschaftliches Wachstum und neue Jobs.
Aus der Geschäftsklimaumfrage geht hervor, dass etwa die Hälfte der Photovoltaik-Anlagenbauer mit einer Verschlechterung im laufenden Jahr rechnet und nur zehn Prozent von mehr Umsatz als 2017 ausgehen. Allerdings war 2017 auch ein sehr starkes Jahr für die Zulieferer aus Deutschland.
Das Fraunhofer ISE und der süddeutsche Anlagenbauer Teamtechnik haben eine Klebetechnik insbesondere für die Verschaltung temperaturempfindlicher Heterojunction-Zellen entwickelt. Das Verfahren ist demnach nur unwesentlich langsamer als die konventionelle Verlötung, dazu sinkt in den Modulen die thermomechanische Belastung durch die geringere Steifigkeit der Klebeschicht. Teamtechnik meldet bereits die ersten Bestellungen der Modulhersteller.
Über die technologieoffene Ausschreibung sollen bis zu zwei Millionen Euro in Speichertechnologien investiert werden. Die Gebote können bis Ende Mai abgegeben werden.
Die im Koalitionsvertrag geforderte Netzsynchronität des Erneuerbaren-Ausbaus könnte sich als starke Bremse erweisen, auch beim bevorstehenden „100-Tage-Gesetz“. Das wurde beim Vortrag von Cornelia Viertl aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Eröffnungssession des PV Symposium im Kloster Banz deutlich.
Zum Tschernobyl-Jahrestag am 26.4. hat Energy Brainpool in einer Studie den Kostenvergleich zwischen den geplante AKW-Projekten in Osteuropa und einer alternativen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien inklusive Elektrolyseuren zur Speicherung gezogen. Ein flexibel steuerbares Erneuerbaren-System würde im Idealfall 100 Euro pro Megawattstunde kosten, die AKW-Projekte kämen hingegen auf bis zu 126 Euro pro Megawattstunde.
Sieben Pakete für Photovoltaik-Anlagen zwischen zwei und zehn Kilowatt für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe bietet der Dresdner Hersteller ab Mai an. Alle werden auch einen Stromspeicher beinhalten und sind durch eine Wärmepumpe erweiterbar.
Nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern ist die Nachfrage nach Speichern für Photovoltaik-Anlagen deutlich angezogen. EuPD Research schätzt, dass 2017 etwa 50.000 Systeme neu installiert wurden. Die drei größten Anbieter lieferten gut die Hälfte der Photovoltaik-Heimspeicher.
Das Cleantech-Unternehmen aus Bayern erhielt die Auszeichnung für seine Innovation Biosol, eine mikrobiologische Selbstreinigungs-Beschichtung, mit der sich die Effizienz von Photovoltaik-Modulen um bis zu 20 Prozent steigert. MWK Bionik setzte sich mit diesem Produkt gegen die anderen beiden Finalisten Sonnen und Fraunhofer ISE durch.