Der neue Elektrolyseur mit Anionenaustauschmembran-Technologie soll 450 Kilogramm am Tag produzieren und 2022 auf den Markt kommen. Entwickelt wird er im Münsterland.
Die interaktive Datenbank soll den jeweils aktuellen Bestand aller Power-to-X-Anlagen in Deutschland zeigen. Zudem stellt sie die Wertschöpfungsketten von grünem Wasserstoff in den einzelnen Regionen dar.
In Finnland soll eine komplette Infrastrukturlogistikkette für Wasserstoff einschließlich der Speicherung, dem Transport mit LOHC und der anschließenden Freisetzung demonstriert werden. Ziel ist es, den Wasserstoff mit herkömmlicher Logistik für flüssige Kraftstoffe bei Umgebungsbedingungen einfach und sicher zu jedem Verbraucher transportieren zu können.
Die PwC-Strategieberatung Strategy& sieht die Wasserstoffwirtschaft als einen entscheidenden Eckpfeiler der Energiewende. Der globale Wasserstoffbedarf wird demnach bis 2030 auf 88 Millionen Tonnen und bis 2040 auf 137 Millionen Tonnen wachsen.
Der deutsche Konzern hat mit dem Energieministerium des Landes eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie enthält einen Fahrplan für gemeinsame Projekte, unter anderem für neue Stromerzeugungsanlagen und Wasserstoff-Projekte. Aber auch ACWA Power
Am Wasserkraftwerk Eglisau-Glattfelden soll die 2,5 Megawatt-Produktionsanlage entstehen. In den kommenden Jahren plant der Energiekonzern einen schweizweiten Ausbau.
Damit darf in dem Kraftwerk in Duisburg ab Juli 2021 keine Kohle mehr verfeuert werden. Der Betreiber Steag hatte sich bei der ersten Ausschreibung einen Stilllegungszuschlag gesichert. Der Übertragungsnetzbetreiber ließ die Systemrelevanz anschließend prüfen. Am Standort plant Steag einen Hub für die Sektorenkopplung mit verschiedenen Projekten, unter anderem die Erzeugung von Wasserstoff.
Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt für das Verbundprojekt in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein bei 300 Millionen Euro. 52 Millionen Euro kommen als Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium und weitere Zuschüsse werden erwartet. Insgesamt sind 50 Partner an dem Reallabor beteiligt, das die sich zum Ziel gesetzt hat, eine schnelle Dekarbonisierung in allen Sektoren zu demonstrieren.
Der Energieversorger will mit dem Projekt im brandenburgischen Rüdersdorf testen, ob die sichere Speicherung von grünem Wasserstoff in unterirdischen Hohlräumen möglich ist. Der Grundstein ist gelegt. Die Erkenntnisse sollen dann auf die großtechnische Speicherung in Salzkavernen übertragen werden.
Grüner Wasserstoff wird zur Mitte des Jahrhunderts in vielen Ländern günstiger sein als Erdgas. Dazu trägt maßgeblich die Kostenentwicklung und der weitere Ausbau der Photovoltaik bei.