Laden bei Freunden: Solaranlagen-Betreiber können mit der App Elektroautofahrern Strom aus ihrer Wallbox verkaufen. Was sich naheliegend anhört, haben zwei Solarunternehmer mit ihrem Startup Charge@Friends nun in die Testphase gebracht. Unsere Jury vergibt dafür ein pv magazine spotlight.
Dhybrid hat die neue Technologie entwickelt. Die Steuerung passt das „Maximum Inverter Power Tracking“ (MIPT) an die Leistung einzelner oder gruppierter Wechselrichter laufend an den Bedarf im Microgrid an.
Gesetze, Regularien und Normen hemmen teilweise den Photovoltaik-Ausbau. Ralf Haselhuhn von der DGS Berlin-Brandenburg hat auf dem Forum Neue Energiewelt in Berlin 13 Beispiele dafür vorgestellt. Jedoch dürften Installateure und Investoren manche Regeln im Prinzip umgehen, sagt er. Damit das leichter wird, sollte man sich aber bis zum 25. November mit einer Metaregel beschäftigen.
Zudem wollen sie im Zuge ihrer Kooperation auch das bidirektionale Laden testen und dabei die der Elektrofahrzeuge als flexiblen Speichern nutzen, die nach Bedarf im Einfamilienhaus ge- oder entladen werden. Erst vor wenigen Tagen hatten die Unternehmen ihre Zusammenarbeit beim Lastmanagement von Ladesäule ausgedehnt.
Der südkoreanische Modulhersteller mit deutschen Wurzeln hat zwei neue Produkte für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke vorgestellt. Sie haben eine Leistung von 415 und 420 Watt sowie Wirkungsgrade von 19,4 und 19,6 Prozent.
Den chinesischen Photovoltaik-Unternehmen zufolge sind mit Blick auf die Stromgestehungskosten Module mit 182-Millimeter-Wafern Produkten mit 210-Millimeter-Wafern überlegen. Das liege an niedrigeren Systemkosten sowie besserer Erzeugungskapazität und Zuverlässigkeit. Trina Solar forciert derweil die Produktion seiner Vertex-Module, die auf 210-Millimeter-Wafern basieren.
Dem Forschungsprojekt gehören Pohlen Solar, Centroplan, das Fraunhofer ISE und Mondas an. Sie wollen eine Methode entwickeln, um Photovoltaik-Kraftwerke intelligent zu überwachen und mögliche Ertragsausfälle durch vorschauende Wartung zu minimieren.
Die Wissenschaftler wollen dafür eine effiziente und verlässliche Methodik entwickeln. Sie könnte zu erheblichen Kostenreduktionen bei der Photovoltaik-Erzeugung beitragen – sowohl für die Hersteller als auch die Betreiber.
Die Freiburger Wissenschaftler wollen mit Entwicklung und Verbesserung von Tandemzellen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarindustrie steigern. Im Fokus steht dabei auch die Vakuumbeschichtung mittels Sputtering.
Die Dual-Ionen-Batterie gilt für Photovoltaik-Speicher als mögliche Alternative zur Lithium-Ionen-Technologie, da auf kritische Metalle wie Nickel oder Kobalt verzichtet werden kann. Ein Forschungsteam hat jetzt einen Prototypen vorgestellt, der Graphit und Zinkmetall sowie einen eigens entwickelten wässrigen Elektrolyten nutzt.